WM Vorbereitung

Christoph Kies und Blanca Ribas Turon setzen erfolgreich ihre Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft fort. In Liege (Belgien) belegten sie Platz drei mit nur einer Platzziffer Unterschied zum Zweiplatzierten.

M.H.




Bronze für Thalheim/Spiesbach

Eine Woche nach den sächsischen Landesmeisterschaften, bei denen Oliver und Tina Vizemeister in der höchsten Turnierklasse wurden, standen die Holland Masters auf dem Programm. Zu dieser Weltrangliste in Arnheim kamen in der Standardsektion 50 Paare.

Das Paar vom TC Rot-Weiß Leipzig setzte sich in den Vor- und Zwischenrunden gut in Szene und erreichte souverän zum wiederholten Male das Finale eines internationalen Turniers. Hinter dem italienischen Paar Zaramella/Ingrosso und den Bremern Massold/Deck sicherten sie sich die Bronzemedaille, was gleichzeitig auch ihr bisher bestes Ergebnis bei einer Weltrangliste bedeutet.

Info Rot-Weiß Leipzig




Ein schwaches Jahr für Sachsen und Berlin

Keine Finalteilnahme für Paare aus Berlin und Sachsen, nur ein Semifinalplatz für die sächsischen Paare (der durchaus ein Finalplatz hätte werden können) – wann hat es das einmal in den letzten Jahren gegeben. Man dachte in Glinde an die Berliner Drozdyuk/ Kolodizner, an Oseychuk/Lebedew, an Tatarenko/Lyschinska oder an die Sachsen Ekelmann/ Müller-Hegemann, Lange/Köhler, Kies/Zetzsche, Kautzner/Ploetz, Jörgens/Gerlitz, Massold/Niemann, Reiß/ Sadowski, Niemann/Bakuta, Winkler/Geuchmann oder Vörtler/ Grieger (vor zwei Jahren Zweiter). Sie alle waren Finalisten bei deutschen Standard-Jugend-meisterschaften, zwei sogar deutsche Meister. Seit 1997 standen immer sächsische Paare in den Standardfinals bei der Jugend. Diesmal gab es mit den Landesmeistern André Vörtler und Sophia Weis nur ein Paar, das sich in der deutschen Spitze behauptete, wenn auch der durchaus mögliche Finalplatz nicht erwertet wurde. Dass dann der sächsische Vizemeister Felix und Sophia Koschkar mit Platz 20 das zweitbeste sächsische Paar auch bei der Meisterschaft von Glinde wurde (zum Vergleich: das sechsbeste sächsische Paar lag vor zwei Jahren auf Rang 13) gibt zu denken, ebenso wie die Tatsache, dass nicht ein einziges der angetretenen 14 sächsischen Paare - damit stellte Sachsen die meisten Paare - ein Sternchen hatte, was wohl auch darauf zurückzuführen ist, dass man aus Sachsen ständig nur reisen muss, um zu den „Sternchen-Turnieren“ zu kommen. Einige „kleine Verbesserungen“ wären sicher auch möglich gewesen, wenn nicht ausschließlich Wertungsrichter aus den westlichen Gefilden ausgelost worden wären, denn eine gewisse „Freundlichkeit gegenüber Paaren des eigenen Landes“ war in dem hochklassigen Feld unübersehbar. Trotz dieser Einschränkungen: in die Nähe der neuen deutschen Meister Vladimir Kondratyuk und Maria Bakuta (bis vor 16 Monaten noch Partnerin von Konstantin Niemann in Leipzig) oder der entthronten Titelverteidiger Valentin Lusin und Renata Busheeva (sie hatten im Vorjahr vor Daniel Winkler und Anna Geuchmann gewonnen) oder der auch im Jugendfinale tanzenden Juniorenmeister Anton Skuratov und Anna Seltenreich kam leistungsmäßig kein sächsisches Paar. Die Mehrzahl der sächsischen Paare platzierte sich zwischen den Rängen 20 und 35 (in diese Gruppe gehörte auch mit Abramyk/Hopf das beste Paar aus Brandenburg), immerhin acht Paare. Wenn nun die sächsische Landesjugendwartin die beiden Mannschaften für den TNW-Pokal zusammenstellen wird und die besten acht sächsischen Paare der DM sagen zu, dann sind die Dritten der LM, Lucke/Altmann aus Weißwasser, nur Ersatz.

Ronn




Sächsischer Jubel bei der Junioren I

Die Lateinmeister Nathan Blair und Junona Fisman von Schwarz-Weiß Berlin sowie die Latein-Zweiten Rami Schehimi und Lilli Hils (Saxonia Dresden) galten als die großen Favoriten beim Deutschlandpokal der Junioren I B Standard in Glinde, zumal sie eine Woche vorher mit einem weiteren Paar gleichauf den achten Platz bei der Junioren II B belegt hatten. Am Ende jubelten die Sachsen, denn der mit Abstand stärkste Junge im Feld der 16 Paare und seine Partnerin, die mehrere gleichwertige „Konkurrentinnen“ hatte, gewannen vier Tänze, die Berliner holten sich den Wiener Walzer. Die Wertungsrichter waren sich ziemlich einig mit Ausnahme des Wertungsrichters aus Niedersachsen, der nach seinen Wertungen deutlich den niedersächsischen Drittplatzierten (Finalwertung 2-2-1-2-2) vor den Berlinern (1-1-6-1-3) und den Dresdnern (2-4-5-3-1) hatte.

Die beiden Leipziger TSC-Paare Benjamin Kosbab und Julia Gröbe (9.) sowie Benjamin Böhme und Ina Gröbe (10.-12.) waren über die erreichte Zwischenrunde sehr froh. Böhme/ Gröbe sowie Gregor Ehrlich und Laura Korndörfer (Borna/Neukirchen, 14./15.) sind auch im nächsten Jahr bei den Junioren I startberechtigt.




Deutsche Meisterschaft Jun II B aus sächsischer Sicht

Wieder einmal Nordrhein-Westfalen, wieder einmal Düsseldorf, wieder einmal Boston Club, was nicht heißen soll, dass es nicht schön dort ist. Es ist nur auch schön weit weg und das mit schöner Regelmäßigkeit alle halben Jahre. Auf jeden Fall ist das Vereinsheim immer wieder gut für eine angenehm große Fläche und die Leute dort sind alle sehr freundlich. Besonders familienfreundlich waren die Eintrittspreise von 10,50 EUR für eine Deutsche Meisterschaft. Da kostet manches Turnier mit eher begrenzter lokaler Ausstrahlung mehr. Vielen Dank im Namen der Eltern, die natürlich immer Anwesenheitspflicht haben und dafür an anderen Orten ganz schön zur Kasse gebeten werden.

34 Paare waren es schließlich, die um den Deutschen Meistertitel kämpften. Im Vergleich zu früher ein geschrumpftes Feld, was auch die Sachsenanteile betraf. 7 Paare waren es von dort, 5 mal Dresden, je einmal Chemnitz und Leipzig, die meisten (17 Personen, Eltern und Paare) mit dem gemeinsamen Bus angereist. Das hieß für einige Dresdner Paare, Abfahrt 5.00 Uhr, 14.00 Uhr Ankunft in Düsseldorf, Meisterschaft tanzen, Rückfahrt über Leipzig, Ankunft in Dresden gegen 4.30 Uhr morgens. Das ist nun nicht gerade das, was ein Trainer über Meisterschaftsvorbereitungen lernt, aber Ökonomie und Gruppendynamik sind ja auch Gesichtspunkte. Ganz zu schweigen von Höhepunkten wie dem unvermeidlichen kulinarischen Stopp bei Mc Donalds.

Letztendlich zählt, was dabei rauskommt. Da haben sich die sächsischen Paare wacker geschlagen. Das Finale konnte dieses Jahr nicht das Ziel sein und wird sicher im Mantelteil des Tanzspiegels analysiert. Von den Sachsen erreichten 4 Paare die Zwischenrunde. Zwei Paare schließlich schafften es in das Semifinale und kamen dort auf den 12. Platz (Schwarick/Schöne, Excelsior Dresden) und auf den geteilten 8.-10. Platz (Schehimi/Hils, Saxonia Dresden). Beide Paare zeigten sich bereits zur Landesmeisterschaft stark verbessert und es ist erfreulich, dass sie auf der Deutschen Meisterschaft diese Bestätigung erhielten. Da Schehimi/Hils der Junioren I angehören, können Sie noch zwei Jahre in der Jun II mitmischen und vielleicht in dieser Klasse für Sachsen zukünftig wieder etwas bewegen. Auf jeden Fall viel Erfolg zum Deutschlandpokal der Jun I am 22. Oktober.

Falls die Busanreise gut angekommen ist – folgende Gleichung beachten:

Mehr Mitfahrer + rechtzeitige Anmeldung = geringere Kosten.

Allen Paaren ein Dankeschön, dass ihr Sachsen vertreten habt und viel Erfolg weiterhin.

gl




Jugend machte es der Hauptgruppe schwer - Landesmeisterschaft der Hauptgruppe

Der Veranstalter Special Event GmbH aus Leisnig hat sich alle erdenkliche Mühe gegeben, die Karl-Zimmermann-Sporthalle in einen festlichen Tanzsaal zu verwandeln. Den Gesamteindruck hatten leider nur die Gäste der Nachmittagsveranstaltung, weil wegen der hohen Meldezahl in der Hauptgruppe A eine zusätzliche Zwischenrunde erforderlich war, so dass das geplante Wiedereindecken ohne Gäste entfallen musste.

Auszutragen waren fünf Wettbewerbe der Hauptgruppe mit insgesamt 68 Starts von der D- bis zur S-Klasse. Reizvoll bis zur A-Klasse war die sächsische Regelung, dass bei den vorliegenden Starterfeldern die Paare auf den Madaillenplätzen aufsteigen dürfen, aber nicht müssen.

Die in der D-Klasse angetretenen Sebastian Sennewald/Sandra Deponte (TSK Residenz Dresden) hatte die einmalige Chance, an diesem Nachmittag in zwei Klassen aufzusteigen. Nach dem Sieg in der D-Klasse hätte es fast zu Silber in der C-Klasse gereicht. Vladislav Scolnic/Maria Malkowa (Saxonia Dresden) konnten diese Position sehr knapp behaupten. Auf den Doppelaufstieg verzichteten beide jedoch. Der Sieg in der C-Klasse blieb übrigens auch in Dresden: Robert Janik/Felicitas Timmler (Excelsior Dresden) wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.

Sieger in der B-Klasse wurde ein Paar aus Pirna vom TSC Silberpfeil. Andreas Lützner/Doreen Scheinpflug (TSC Excelsior Dresden) wollten das verhindern, mussten sich aber nach abwechslungsreichem Kampf den Pirnaern Christian Platz/Anja Pritzsche geschlagen geben.

In der A-Klasse nutzten viele Jugendpaare die Doppelstartmöglichkeit. Sie machten es ihren (etwas) älteren Konkurrenten gehörig schwer. Im Finale waren schließlich nur Jugendpaare und die besten über 18-Jährigen fanden sich auf den Plätzen sieben und acht.

Die ersten drei Paare hatten dabei zweifellos mehr als A-Klassen-Reife. Zwei der drei Treppchenpaare entschieden sich zum Aufstieg und machen so vielleicht Finalplätze in den nächsten Turnieren für die in den Zwischenrunden ausgeschiedenen echten Hauptgruppenpaare frei. Einer dieser beiden Aufsteiger waren die Leipziger Geschwister Felix und Sophia Koschkar (STK Impuls Leipzig) auf Platz zwei, die die größte Kondition aufbieten durften und in A- und S-Klasse insgesamt sechs Runden tanzten. Gewonnen hat dieses Turnier eine weitere Sophia mit Namen Weis samt André Vörtler (TSK Residenz Dresden). Sicherer Dritter waren Daniel Wellhöfer und Lisa Kern, ebenfalls vom STK Impuls Leipzig.

Um den Sieg in dieser Königsklasse kämpften zwei Tanzsport-Giganten: Oliver Thalheim/Tina Spiesbach (TC Rot-Weiß Leipzig) und Christoph Kies/Blanca Ribas Turon (TSC Excelsior Dresden). Erstere starteten wie die Feuerwehr als deutliche Kampfansage an die Wertungsrichter zur Vergabe möglichst vieler Bestnoten. Letztere begannen eher zurückhaltend und tauten erst auf, als beide Paare im Quickstep der Vorrunde erstmals parallel aufeinander trafen. So kam es auch in diesem Jahr wieder zu einem hochkarätigen Zweikampf, der für Christoph und Blanca mit einem sicheren und hoch verdienten Landesmeistertitel endete. Zwei Einsen für Thalheim/Spiesbach waren am Ende etwas wenig für den unübersehbaren Kampfgeist, den Meistern näher „auf die Pelle“ zu rücken. Auch hier ein Paar des STK Impuls Leipzig auf Platz drei: Daniel Winkler/Anna Geuchmann.

In diesem Turnier hatte auch der Turnierleiter eine Bewährungsprobe: Der Langsame Walzer im Finale gefiel einem Wertungsrichter so gut, dass die Platzziffer drei doppelt vergeben war und dafür keine sechs. Vor diesem Fehler hat jeder  Wertungsrichter großen Respekt und beim Berichtigen der Wertungen übt der Turnierleiter das Verlesen von Zahlenkolonnen. In den weiteren Finaltänzen durfte nahtlos weitergeübt werden, denn das sonst sichere Protokollteam um Mario Weidner und Ulrich Trodler ließ sich vom Fehlerteufel anstecken und beging in zwei weiteren Tänzen Tippfehler.

Dietrich Rupp, der auch an diesem Abend wieder glänzend durchs Programm führte, bekam für sein Stehvermögen beim Vorlesen der Zahlen am Ende der Veranstaltung noch eine Sonderurkunde: Platz eins in der Kategorie Turnierleitung der Sächsischen Landesmeisterschaften Standard 2005. Bei der Konkurrenz, die im Saale anwesend war, ein guter Erfolg.

Trodler/Rupp

 

Wertungsrichter: 

Ilona Ackermann, TSC Silberschwan Zwickau
Rolf Herrmann, STK Impuls Leipzig
Michael Hölschke, TSK Residenz Dresden
Dr. Wolfgang Ihme, TSC Serenade Dresden
Dr. Gunnar Lippmann, TSC Synchron Chemnitz
Werner Führer, TTC Harburg im HTB von 1895
Horst Paland, Blau-Gold Club Hannover

 

Vereinswertung: 

19 Vereine am Start

1. Platz 6 Punkte, ...., 6. Platz 1 Punkt  (bei weniger oder mehr als 6 Paaren maximal Anzahl der Finalisten)

 

30        TSC Excelsior Dresden
17        TSK Residenz Dresden
15        STK Impuls Leipzig
11        TC Rot-Weiß Leipzig
6          TSZ Borna/N.
            TSC Serenade Dresden
            TSC Silberpfeil Pirna
5          TSC Saxonia Dresden
            TC Galaxy Dresden
4          TSC Synchron Chemnitz
2          TSV Schwarz-Gelb Dresden
            TSC Silberschwan Zwickau



Von 10 bis 10 - Landesmeisterschaft der Kinder/Junioren/Jugend

Immer wieder ist es erstaunlich, in kleineren Städten hervorragende Turnierstätten vorzufinden. Der ausrichtende TSC Kristall Weißwasser hatte in seiner Glasmacherstadt nichts geeignetes anzubieten und ging deshalb in das benachbarte Niesky. Im Bürgerhaus, dessen drei Teilsäle zu einem attraktiven Festsaal zusammengelegt wurden, fanden die Aktiven beste Bedingungen vor.

Ansonsten ging es dann Schlag auf Schlag von früh 10.00Uhr bis in den Abend 10.00Uhr. Ich selbst bekam es am PC voll zu spüren, vom Turnierleiter gejagt zu werden, nur die kleine Pause zum Abendturnier hin ließ ein kurzes Verschnaufen zu. Wie wäre es erst gewesen, wenn es dann noch Felder wie früher gegeben hätte? Deutschlandweit hatten wir in Sachsen auch dieses Mal die meisten Starter im Standardbereich der Kinder/Junioren/Jugend (97), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (91) und Sachsen-Anhalt (73). Soll uns das trösten? Kaum, ein Blick auf die Nachwuchsliste beispielsweise der JUN-II-D (5), JUG-D (5) JUN-II-C (4) lässt uns Gänsehaut aufkommen und die Tendenz der letzten Jahre verfestigt sich, dass immer weniger Vereine es schaffen, Leistungswillige zu präsentieren.

Die ersten Meister des Tages in der KIN-D Henry Brehme/Sophia Kuske kamen vom STK Impuls Leipzig, die mit ihrem Aufstieg die KIN-C verstärkten und sich in das vom TC Saxonia Dresden nominierte Feld einmischten, die Sieger aber unangefochten von diesem Verein mit Sergej Piskun/Sophyia Derr gestellt wurden.

In der JUN-I-D hatte der TC Galaxy Dresden mit Marcel Theurig/Alina Salwasser die Nase vorn, in der JUN-II-D punktete erstmals an diesem Tag der ausrichtende „Kristall“ mit Alexander Rostov/Victoria Heyne. Und ein weiterer Verein konnte sich in der JUG-D in die Siegerliste mit Stefan Heynoldt/Romy Forkel, TSZ Borna/Neukirchen eintragen.

Genau auf den Zeitpunkt der Meisterschaft vorbereitete Paare der JUN-I-C, Gewinner Ralph Adamek/Kirstin Bottnar, TSC Silberpfeil Pirna, brachten mit ihrem Aufstieg den Zugewinn für das sechspaarige Starterfeld der JUN-I-B. Für Rami Schehimi/Lilli Hils, TC Saxonia Dresden eine leichte Kür das Turnier zu gewinnen, gekrönt mit dem Sieg des Deutschlandpokals drei Wochen später. Danke auch für Julia Gröbes Durchstehvermögen nach einem unbeabsichtigten Haken seitens eines Nachbarpaares.

Noch ein Piskun, nämlich Paul Piskun/Janin Schneider brachten dem „Saxonia“ in der JUN-II-C Meisterschaftsehren. Die JUG-C ging mit Aufstieg in die B an Holger Hering/Lilian Ebert, TSC Excelsior Dresden. Die Gunst der Stunde in der JUN-II-B nutzen nach dem Auseinandertriften der Vorjahresmeister Benedikt Grünberg/Nadja Knoth nun Phil Schwarick/Franziska Schöne, TSC Excelsior Dresden, die Rami und Lilli auf den zweiten Platz verwiesen . Überhaupt waren Phil und Franziska in überschwänglicher Tanzlaune: in der nachfolgenden JUG-B fuhren sie nach den Siegern Markus Ziebegk/Stephanie Kuske, STK Impuls Leipzig gleich noch einen zweiten Platz ein.

Höhepunkt des ersten Oktobersamstages war dann sicherlich die Abendveranstaltung mit dem Turnier der JUG-A. Außer den Geschwistern Koschkar, STK Impuls Leipzig, die im Wettbewerb als Vizemeister in die Endabrechnung eingingen, war kein Paar aus dem vorigen Jahr im Finale. Vor allem wegen des Wechsels wie z.B. der bewähren Paare Reiß/Sadowski, Winkler/Geuchmann in die Hauptgruppe war der Weg frei für neue Gesichter. Für die diesjährige Meister André Vörtler/Sophia Weis, TSK Residenz Dresden hieß es am Abend gut schauspielern: bei der Vorstellung zum Finale ging das Saallicht aus, bei der Siegerehrung war die Fanfare verschwunden! Alles liebenswerte kleine Stolpersteine einer sonst perfekt vom TSC Kristall Weißwasser im Osten Sachsens ausgerichteten Meisterschaft. Die Hauptakteurin und Sportwartin Kerstin Derichs wurde am Abend die Ehrennadel des Landestanzsportverbandes Sachsen durch Präsident Dietrich Rupp zuteil. Dank für jahrelange Arbeit und für die tanzsportliche Präsentation des Vereins zum „Tag der Sachsen“ in Weißwasser.

Zum Siegertrio gehörten Sebastian Lucke/Ingrid Altmann, TSC Kristall Weißwasser, die natürlich jede Menge Unterstützung ihrer heimischen Fans empfingen. Im Programm dann noch Showtanz mit „Dance Attack“ des TSC, Choreographie Christoph Jonas, der später im Verlauf des Abend mit seiner Partnerin Elena Zverevshikova die Lateinkür zeigte, die ihnen auf der GOC den zweiten Platz einbrachte. Zu den „Attack“-Mädchen: die sind derart gut, dass sie stehenden Fußes sofort zwei Teams im Jazz & Modern Dance stellen könnten, vielleicht ist eines Anstoßes wert.

Sich in dieses Finale zu tanzen war schon aller Ehre wert. Ingrid Behnke, Wertungsrichterin aus dem Nachbarland Berlin mit einem ausgesprochenen Kompliment: „Glückwunsch dem Land Sachsen für so viele tolle Paare“. Hat uns leider nichts genutzt, um erfolgreich bei der Deutschen Meisterschaft punkten zu können.

Michael Hölschke

Wertungsrichter:

Dieter Bauerschäfer, 1. TSC Grün-Gold Leipzig
Ingrid            Behnke, TTC Carrat Berlin
Jana Kießling, TK Blau-Gold Leipzig
Eberhard Korn, TSC Blau-Silber Leuna-Merseburg
Ursula Rupp, TSC Excelsior Dresden
Jürgen Schimmel, TK Orchidee Chemnitz
Detlef Zerbe, TC Grün-Gold Görlitz

 

Vereinswertung:

18 Vereine am Start

1. Platz 6 Punkte, ...., 6. Platz 1 Punkt (bei weniger oder mehr als 6 Paaren maximal Anzahl der Finalisten)

 

39       TC Saxonia Dresden                    
32       STK Impuls Leipzig                                  
19       TC Galaxy Dresden                                
18       TSZ Borna/Neukirchen              
17       TSC Excelsior Dresden                    
14       TSC Kristall Weißwasser
13       TSC Silberpfeil Pirna             
10       TSK Residenz Dresden
7          TSC Leipzig          
5          TSC Hoyerswerda
4          TC Grün-Gold Görlitz            
3          TK Blau-Gold Leipzig                      
3          TSC Synchron Chemnitz
2          TK Orchidee Chemnitz                  
2          TSC Serenade Dresden        



Landesmeisterschaften Standard Brandenburg aus sächsischer Sicht

"Landesmeister bei Wohnsitzwechsel" konnten wir vor kurzem im Fall Hölschke/Kriegel bei der Bayrischen HGR II - S Meisterschaft lesen. Am 1. Oktober hätten wir diese Überschrift bei der Brandenburgischen Meisterschaft gleich drei mal verwenden können.

Der TSC Sängerstadt Finsterwalde hatte zur Brandenburgischen Meisterschaft in die Gaststätte "Alt-Naundorf" eingeladen, in deren Rahmen das mittlerweile 34. Finsterwalder Traditionsturnier ausgetragen wurde. Ebenso traditionell wurde sich um das leibliche Wohl der aktiven Paare (und deren mitgereisten Betreuer) gekümmert, was in der heutigen Zeit schon etwas außergewöhnliches ist.

Überraschend gut besetzt ging es pünktlich mit den elf Paaren der HGR-D los, welche zum Großteil aus dem benachbarten Sachsen kamen. Als Generalprobe für die kommende sächsische Meisterschaft lieferten sich Marc & Janine Mühlmann, TSC Serenade Dresden und Sebastian Sennewald/Sandra Deponte, TSK Residenz Dresden ein spannendes Duell, welches die letzteren doch ziemlich eindeutig für sich entscheiden konnten. Erfreulich war, dass es neben diesen beiden Paaren noch zwei weitere sächsische Paare bis in die Endrunde geschafft hatten.

Vom Landesmeister Andreas Szerement & Maria Zaborowski - TSC Lausitz Cottbus und dem Sieger der HGR - D verstärkt, startete die HGR - C mit leichter Verspätung ihr Turnier.

Hier ertanzten sich Robert Janik/Felicitas Timmler, TSC Excelsior Dresden souverän den Sieg und verwiesen das Überraschungspaar des Tages, Sebastian Sennewald / Sandra Deponte, auf den zweiten Platz, welche Ihre starke Leistung im erst dritten gemeinsamen Turnier untermauerten. Fünfter wurden Martin Wolf / Karin Waldinger vom TSV Schwarz Gelb Dresden, welche sich knapp gegenüber dem Landesmeister der Hgr - D,  Andreas Szerement/Maria Zaborowski, behaupten konnten.

Die Paare der HGR - B, welche krankheitsbedingt nur zu viert starten konnten, tanzten nach einer Vorstellungsrunde ohne Wertungsrichter gleich ihr Finale. Hier ließen die späteren Sieger Christian Platz/Anja Pritzsche, TSC Silberpfeil Pirna zu keiner Zeit Zweifel an Ihrem Sieg aufkommen, und verwiesen Andreas Lützner/Doreen Scheinpflug, TSC Excelsior Dresden auf den zweiten Rang.

Eine aus sächsicher Sicht "echte" Landesmeisterschaft gab es in der Sen-I-A Klasse, welche in Kombination mit den Landesmeisterschaften Brandenburg und Sachsen-Anhalt ausgetragen wurde. Hier setzten sich Kai Schönherr/Silke Ludwig, TK Orchidee Chemnitz vor Ralf & Andrea Partuschke, TSK Residenz Dresden und Dr. Lutz & Constanze Grüber, TC Schwarz-Silber Halle durch. 

Danke den Ausrichtern für ihre gelungene Meisterschaft.

 

scris




Empfang beim Oberbürgermeister - Pirnaer Anzeiger vom 14.09.2005

Unlängst hatte der Oberbürgermeister Markus Ulbig die Turniertänzer des TSC Silberpfeil e. V. Pirna eingeladen, die bei den Landesmeisterschaften in Standard oder Latein vordere Plätze erreicht haben. Zugegen waren die Landesmeister Hauptgruppe B Latein - Christian Platz/Anja Pritzsche, die Vizelandesmeister Jugend B Standard - Christoph Rosenkranz/Marlen Alexander, die Landesmeister Jugend C Standard und Jugend D Latein – Marcus Knappe/Diana Pritzsche, die Vizelandesmeister Junioren II C Standard - Tino Sonntag/Sarah Kinne, und die Vizelandesmeister Junioren I D Standard und Latein Ralph Adamek/Kristin Bottner. Zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Frank Hering standen die Paare Rede und Antwort zu Fragen wie Fernpartnerschaft und Kleiderordnung. Reges Interesse zeigte der Oberbürgermeister bei der Frage, wie Schule, Training und Wettkämpfe unter einen Hut zu bekommen sind. Gleichzeitig wurde von Seiten des TSC Silberpfeil der Dank für das Interesse und die Unterstützung durch die Stadt Pirna zum Ausdruck gebracht. Auch im nächsten Frühjahr, beim alljährlichen Tanzturnier des Vereins, im Rahmen von „Pirna tanzt", wird Markus Ulbig wieder den „Pokal der Stadt Pirna" vergeben.