Offizielle Mitteilung des Landestanzsportverbandes Sachsen
Termine:
Komplexlehrgang: 28. Januar 2006 bis 5. Februar 2006
Prüfung: 25. und 26. Februar 2006
Orte:
Leipzig-Wahren, Pittlerstraße 26 (Trainingsräume von STK Impuls und TK Blau-Gold Leipzig) sowie Glashalle der Leipziger Messe (Prüfung praktisches Werten)
Umfang:
90 UE incl. im Lehrgang zu wertende Turniere (Gleicher Umfang für alle Teilnehmer, auch wenn nur in einer Disziplin geprüft werden sollte)
Referenten:
Asis Khadjeh-Nouri (Standard), Florencio Garcia Lopez (Latein)
Lehrgangsleiter Rolf Herrmann mit weiteren Fachdozenten (überfachlich)
Zulassungsbereich: DTV
Teilnehmerzahl: maximal 40 (Meldereihenfolge entscheidet über Teilnahme)
Zulassungsbedingungen:
Schulungsinhalte:
gemäß DTV-Schulungsunterlagen
Meldeschluss: 30. November 2005
Teilnehmergebühr: 360 €. bis 30.12.2005
zu überweisen auf das Leipziger Konto des LTV Sachsen.
Dresdner Bank Leipzig, BLZ 860 800 00, Konto 0410486900
Meldeanschrift:
LTVS-Lehrwart Rolf Herrmann, Am Bogen 50, 04277 Leipzig.
Fax: 03 41-86 100 85
Telefonische Rückfragen an 03 41-87 73 441.
Aus Anlass des Jubiläums „50 Jahre TSC Excelsior Dresden“ wurden mit der Verdienstnadel des Landestanzsportverbandes Sachsen geehrt:
in Bronze geehrt: Matthias Kaiser,
in Silber Barbara Bühn, Ursula Rupp.
M.H.
Bei der 10-Tänze-DM der Jugend in Höfingen bei Stuttgart ging unser Landestanzsportverband mit sechs Paaren als zahlenmäßig stärkster ins Rennen, gefolgt von fünf Paaren des Tanzsportverbandes Nordrhein-Westfalen. Zum Auftakt die Überraschung: Oseychuk/Lebedew, Berlin nicht am Start. Die Absage erfolgte so kurzfristig am Turniertag, dass aus dem Sportgebiet Ost niemand mehr nachrücken konnte. Unglücklicherweise betraf es ein Paar unseres Verbandes (Bronst/Kräcker, Borna/Neukirchen), die um die Meisterschaftsteilnahme gebracht wurden.
André Vörtler/Sophia Weis, TSK Residenz Dresden, erreichten den 10. Platz. Sie waren damit einziges sächsisches Paar im Semifinale. Sieger wurde Valentin Lusin/Renata Buscheeva, TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß mit sicherem Vorsprung aus dem Standardteil.
Eine für mich unerwartete Konstellation ergab sich für André und Sophia: nach der Vorrunde als einziges Paar im Feld mit allen 45 Bestnoten in der Standardsektion gewertet ergaben die Notierungen in der Zwischenrunde nur elf Markierungen für diese Teildisziplin. Da war wohl doch schon die „Zehntänzesicht“ im Spiel.
Alle anderen Paare unseres Verbandes befanden sich etwa gleichwertig nach der Vorrunde beieinander: 16. Niemann/Jugl, STK Impuls Leipzig, 17-18. Hammermüller/Derichs, TSK Residenz Dresden, Langer/Müller, TSC Excelsior Dresden, 20. Kokorin/Hayrapetyan, TC Rot-Weiß Leipzig, 21. Lucke/Altmann, TSC Kristall Weißwasser.
Bei der liebevoll ausgestalteten Veranstaltung kam noch einmal richtig Stimmung auf, als die Senioren in der Lateindisziplin ihre Deutsche Meisterschaft zwischen den Runden der Jugend austanzten. Die mit angereisten Anhänger sorgten für lautstarke Unterstützung, wovon dann auch die Jugendpaare profitierten.
Am Rande gab es auch noch Grund zu feiern: zum einen die Inbetriebnahme des neuen Vereinsheims des TSC Höfingen und den Geburtstag des Präsidenten des TBW, Wilfried Scheible.
Michael Hölschke
Die erfolgreichen Meisterschaftsteilnehmer von links: Almira Büchner, Horst Wehner, Maria Nowack, Torsten Schiller |
Hä…Rollschuhtanz? …Nee! Rollstuhltanz! Noch nie gesehen? Schade, aber das ist ja änderbar. Am 21.5.2005 trafen sich Rollstuhltänzer aus ganz Deutschland und dem Ausland in Frankfurt/Main zu ihrer Deutschen Meisterschaft, mit dabei zwei Paare aus Sachsen. Torsten Schiller/Maria Nowack vom TC Saxonia Dresden und Horst Wehner/Almira Büchner vom TSC Synchron Chemnitz. Sie gehörten zu den sogenannten Kombi-Paaren, also ein „Rolli“ und ein „Fußi“ tanzen zusammen. (zur Information: da gibt es noch die Duo-Paare, das sind zwei miteinander tanzende Rollis. Sachsen hatte dort jedoch kein Paar am Start).
Um es gleich vorweg zu sagen, es war eine der angenehmsten Meisterschaften, die der Verfasser erlebte. Das beruhte nicht allein auf dem liebevoll hergerichteten Saal und der guten Organisation, sondern vor allem an den Menschen. Es war eine große Leistungsbandbreite zu sehen (im Vorfeld fand ein Breitensportturnier für Rollitänzer statt), aber auf jeden Fall gab es nur Sportler mit richtig viel Spaß an der Bewegung nach Musik, genannt Tanz. Vielleicht ist es auch so, dass erst mit Einschränkungen bezüglich Beweglichkeit die Bewusstheit des Erlebnisses „Bewegung“ gesteigert wird und letztendlich mit einer so herzlichen Freude daran einhergeht, dass es den unbedarften Besucher einfach mitreißt.
Beim Sportturnier selbst schenkte man sich natürlich nichts. Beide Sachsenpaare tanzten in der Lateinsektion. Da Rollitänzer je nach dem Grad der Behinderung des Rollstuhlfahrers in zwei Kategorien (LWD I und LWD II -grob gesagt, etwas beweglicher-) eingeordnet werden, tanzten sie zwar auf einer Fläche, im Endergebnis jedoch wurde getrennt wie bei Turniertänzern bei einer Kombination zweier Klassen. Das Paar Schiller/Nowack (LWD I) waren zwar in ihrer Kategorie bereits mit dem Start Deutscher Meister, da kein anderes deutsches Paar diese Einstufung hatte, aber die beiden hatten natürlich den Ehrgeiz, möglichst viele Paare der Einstufung LWD II zu schlagen. Am Ende wurden sie im Gesamtturnier Zweite und bestätigten damit ihre gute Form, denn sie waren auf der letzten Weltmeisterschaft hervorragende Dritte. Interessant war es besonders für das Paar Wehner/Büchner aus Chemnitz, wo sie schließlich eingeordnet werden, da es ihr erstes gemeinsames Turnier war. Für Horst Wehner war es sogar das erste Turnier seines Lebens. Jeder, der sich an sein erstes Turnier erinnert, kann nachempfinden, wie es ihm ging. Alle Lateintänze mussten absolviert werden wie bei uns Läufern üblich und schließlich war klar, dass sie auf Anhieb deutsche Vizemeister wurden und sich damit ebenfalls wie Schiller/Nowack für internationale Aufgaben empfehlen.
Gl
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Sächsische Rückblicke auf Bayrische Meisterschaft
Das die Bayern ein eigenständiges und eigensinniges Völkchen sind, war mir bekannt. Bei der am 18.06.05 stattgefunden Bayrischer Meisterschaft der Hgr II B-S Std/Lat konnte ich auch die humorvolle, ausgelassene und tanzsportbegeisterte Seite der Bayern kennen lernen.
Trotz sommerlicher Hitze und den damit verbundenen Badeambitionen waren zahlreiche Gäste im Bürgerhaus von Unterschleißheim erschienen, um mit viel Beifall Ihre Favoriten zu unterstützen. Selbst Turnierleiter Peter Richmann war begeistert, O-Ton: „selbst bei Turnieren in der benachbarten Olympia-Halle ist die Stimmung nicht besser“. Positiv auch für die gesamte Turnierorganisation, dass trotz großer Starterfelder der Zeitplan eingehalten wurde.
In der Hgr II S Standard gingen 16 Paaren an den Start, was aus meiner Sicht sehr beachtlich war und einen spannenden Wettkampf versprach. Herr Richmann stellte bei der Vorstellung der Paare richtig, dass die Städte Dresden und Leipzig noch nicht annektiert worden sind, sondern die zwei sächsischen Paare Nägler/Friedrich (TK Blau-Gold Leipzig) und Hölschke/Kriegel (TSK Residenz Dresden) zur Qualifikation für den am 19.11.05 in Hirschaid stattfindenden Deutschlandpokal als Gäste an dieser Meisterschaft teilnahmen.
An dieser Stelle Dank an die Sportwarte Sachsens (Dr.Horst Galle) und Bayerns (Kurt Haas), welche die Teilnahme ermöglichten.
Die „S-Klasse“ erfreute das Publikum über drei Runden mit tänzerischen Höchstleistungen. Im Finale konnten sich die Sachsen Ringo Hölschke/Cornelia Kriegel gegen ihre fünf bayrischen Konkurrenten durchsetzen, so dass der Turnierleiter anfragte, ob sie den Wohnsitz noch wechseln wollten, um Bayrischer Meister zu werden.
Obwohl sich die Temperaturen im Saal zum Abend hin langsam abkühlten, galt dieses nicht für die Stimmung, welche sich im Gegenteil bis zum Siedepunkt erhitzte, als die Lateinspezialisten die Fläche übernahmen. Acht Paare aus drei Landesverbänden gingen hier an den Start. Erfreulich aus bayrischer Sicht, dass das Paar Feiner/Kemmeter (TC Blau-Gold Regensburg) ihren Titel verteidigen konnte. Die Landesmeister Sachsen-Anhalt Geschwister Nutz (TC Schwarz-Silber Halle) ertanzen sich Platz vier, die Sachsen Hölschke/Kriegel, als einzigstes Paar der Hgr II S in der Kombination, belegten mit einer Entscheidung im letzten Tanz Platz sechs.
Als nachahmenswert war die Idee, die Urkunden der Finalisten mit einem Foto zu versehen, so verblieb eine angenehme Erinnerung für die Paare an eine rundum gelungene Veranstaltung.
red
Einen festlichen Tanzball mit einer Fülle von Darbietungen außerhalb des Rahmens von Sportwettkämpfen findet man nicht oft. Der TSC Excelsior hat sich an diesem Konzept versucht und die festlich geschmückten Räumlichkeiten des Hotel Westin Bellevue mit 360 Gästen füllen können. Nur an den hintersten Tischen waren noch Restplätze zu vergeben, die einige Besucher des zum gleichen Zeitpunkt in Dresden stattfindenden Dixieland-Festivals vielleicht gern genommen hätten.
Die Veranstaltung war die 50-Jahre-Jubiläumsgala, und so musste mit einigen Gratulanten gerechnet werden. Nach den einführenden und dankenden Worten der Vereinsvorsitzenden Ursula Rupp wurde dann auch mit Blumen und kleinen Aufmerksamkeiten des gemeinsamen Weges gedacht und einer künftigen Zusammenarbeit Erfolg gewünscht. Die Gratulationskur teilte das Publikum in zwei Lager: die vorrausschauend Wissenden und die ungeduldig Wartenden. Am Ende wurden beide mit der Eröffnung des Buffets und einem mitreißendem Programm belohnt.
Durch den Abend führte Dietrich Rupp als Moderator ganz ohne die protokollarischen Zwänge eines Turnierleiters. Diese gewonnene künstlerische Freiheit ließ ihn zu Höchstform auflaufen. Zum letzten Mal zeigte er mit seiner Frau den legendären Schüttelfox, gestandene vierfache Großeltern in DDR-Nachkriegs-Haushaltsreinigungskleidung eine Minute mit Präzision und Bewegungsvolumen eines Jugendpaares. Die nachfolgende Moderation unter Tränen und noch mit gesundheitsgefährdendem Puls erreichte dann auch die Herzen der entferntesten Zuschauer. Es wäre schade, wenn dieses Kulturgut nicht an die Jüngeren im Verein weitergegeben und von diesen gepflegt würde
Zu diesem Zeitpunkt waren viele Gäste selbst schon tänzerisch aktiv und hatten die Kindergruppen (Freizeitsportbereich) und einen großen Teil der aktiven Paare des TSC Excelsior erlebt. Der Nachwuchs hat sich nach Jahren der Flaute dank dreier junger motivierter Trainer gut entwickelt. Von den aktiven Paaren konnten die Medaillengewinner der letzten Landesmeisterschaften Glückwünsche und einen kleinen Trainingskostenzuschuss entgegen nehmen.
Wenigstens genauso viel Herzklopfen hatten unsere Breitensportler, die nicht Nein sagen konnten und sich mit ihren Möglichkeiten an der Vereinspräsentation beteiligten. Den Gästen wurde Freude am Tanzsport in dieser Form demonstriert und mit viel Beifall honoriert.
Der akribisch vorbereitete Zeitplan enthielt auch einige für den Moderator überraschende Programmpunkte. Christoph Kies hatte mit einer Reihe von Paaren des Vereines der B- bis Sonderklasse eine Standard- und eine Lateinformation einstudiert. Da Sachsen eine weitgehend „formationsfreie Zone“ darstellt, stockte den Zuschauern der Atem im Angesicht der erfolgreichen Bemühungen, die individuelle Qualität der Paare in synchrone und harmonische Bildordnungen zu bringen. Dieses schönste Geschenk zum 50-jährigen hatte einen Hauch von 2. Bundesliga der Formationen Standard/Latein und nährt die Hoffnung, dass sich Dresden eines Tages an dieser Wettbewerbsart beteiligt.
Höhepunkte des Abends waren dann der eben gelobte Trainer mit seiner Partnerin Blanca Ribas-Turòn sowie Christoph Jonas / Elena Zverevshikova, wohnhaft in Berlin, aber für den Verein aus Dresden startend.
Erstere waren eine Woche zuvor zum dritten Mal in Folge deutsche Meister über 10 Tänze geworden. Die vielen Fans, die den weiten Weg in die Nähe von Mannheim nicht angetreten hatten, nutzten die Chance zur „Nachfeier“ in der Heimat. Christoph & Blanca bedankten sich mit einer Paso-Doble-Showeinlage in der Dramaturgie eines Stierkampfes, ein Export aus der spanischen Heimat der Dame.
Der andere Christoph mit seiner Elena ist Lateinspezialist und auf dem Weg nach oben, eine neues Paar, das den Alteingesessenen in der Deutschen Spitze bereits neue Rangkämpfe eingebracht hat.
Die Qualität der Darbietungen und die Stimmung der Gäste war jetzt nicht mehr steigerungsfähig. Man soll bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist. So fanden sich auf der gut beanspruchten Fläche neben dem Ehepaar Rupp drei weitere Paare ein, gleichfalls ausgestattet mit der beim Schüttelfox angedeuteten erotischen Zweckbekleidung der deutschen Nachkriegsküche. Diesmal mit zusätzlicher Bewaffnung durch Gummistiefel und Schrubber. Diese rhythmische Reinigungsbrigade hat dem Hotel Bellevue sicher Verunreinigungen übrig gelassen, die sinnbildliche Wirkung und der erotisch-ästhetische Kontrast zum Vorprogramm wurden jedoch nicht verfehlt. Ein gelungener Abschluss für einen schönen Abend kurz nach Mitternacht.
U. Trodler
Vereinspokal der Sächsischen Tanzsportjugend
Innerhalb der Landesjugendspiele des Landessportbundes Sachsen bot der Tanzsport eine beeindruckende Leistungsschau. Wenn auch gegenüber vor zwei Jahren diesmal mit zwölf Mannschaften (auch ohne die Partner aus Böhmen) das Feld zahlenmäßig etwas geringer bestückt war, gab es eine außerordentliche Demonstration der Leistungsstärke des sächsischen Tanzsports, aus diesem Anlass besonders seiner Junioren- und Jugendpaare. Gleichzeitig boten sich viele neue Nachwuchstalente in der Richard-Hartmann-Halle in Chemnitz an, die vom ausrichtenden Verein TSC Synchron Chemnitz als Kleinod der Stadt geordert werden konnte.
Selbstverständlich gibt es noch mehr Talente, aber nicht jeder Verein war in der Lage, ein Team mit drei Paaren aus je maximal zwei Jugend- und mindestens einem Juniorenpaar zu nominieren, gemischte Mannschaften sollten eine Ausnahme bleiben, die der Ausrichter für sich in Anspruch nahm. Für alle die Paare, die noch kein Kombinationsturnier durchtanzt hatten, war es eine Premiere über acht Tänze ohne Wiener Walzer und Paso Doble.
Mit den kaum wohl wieder erreichbaren Bestwerten für alle Mannschaftsmitglieder holte sich der Tanzsportklub Residenz Dresden den Sieg (André Vörtler/Sophia Weis, Benedikt Grünberg/Nadja Knoth, Rick Hammermüller/Isabell Derichs). Dabei ist hervorzuheben, dass zwei Paare in der Mannschaft fast stehenden Fußes vom Turnier im italienischen Cervia hier nach Chemnitz anreisten.
Michael Hölschke
Jedes Jahr im Juni findet in Berlin ein internationales Turnier für die Kinder, Junioren und Jugendpaare statt, das Summer Dance Festival. Neben allen nationalen Startklassen fanden im Velodrom auch vier IDSF-Weltranglistenturniere der Junioren II B und der Jugend A im Standard und Latein statt.
Im Junioren II B – Turnier zeigten wieder einmal Benedikt Grünberg / Nadja Knoth (TSK Residenz Dresden) das sie zur deutschen Spitze gehörten. In beiden Turnieren wurden sie fünftbestes deutsches Paar. Im Standard wurden sie von insgesamt 29 Paaren Elfte und im Latein sogar Zehnte von 62 Paaren. In beiden Semifinals der Junioren waren auch Rami Schehimi/ Lilli Hils (TC Saxonia Dresden) (Standard: 21. /Latein 24.) vertreten.
In der Jugend A Standard tanzten 43 Paare aus ganz Europa. In der 24er Runde platzierten sich auf dem 19.-20. Felix & Sophia Koschkar, sowie Dimitrij Niemann/Adrienne Jugl (beide STK Impuls Leipzig), Sebastian Lucke/Ingrid Altmann (TSC Kristall Weißwasser) kamen auf den 23., Martin Rikovsky/Lisa Forker (TC Galaxy Dresden) auf den 24.Platz.
Das Lateinturnier war das zahlenmäßig stärkste. 68 Paare waren am Start. Bestes sächsisches Paar war Sebastian Bronst/Tina Kräcker (TSZ Borna/Neukirchen) auf dem 31.-32. Platz. Auf dem 44. tanzten sich Sebastian Lucke/Ingrid Altmann (TSC Kristall Weißwasser).
Leider waren in den anderen Startklassen nur wenige sächsische Paare am Start. Das man aber bei einem großen Turnier trotzdem auf die Medaillenränge tanzen kann, bewiesen zum Beispiel die Paare der Jugend B. An beiden Tagen gewannen verschiedene Paare das Standardturnier. Am Samstag setzten sich Benny Puder/Christiane Neuhäuser (TSZ Borna/Neukirchen) und am Sonntag Robert Grunert/Nicole Hoffmann (TSC Kristall Weißwasser) gegen die Konkurrenz durch.
Am Samstag (11.Juni 2005) tanzten sich unter die ersten Drei:
Ki D Std
2. Kachel, Moritz - Gerk, Anna-Maria (TSZ Dresden)
Jun I D Std
3. Lohmann, Nils - Watzke, Sophia (TSC Silberpfeil Pirna)
Jun I C Std
2. Ehrlich, Gregor - Korndörfer, Laura (TSZ Borna/Neukirchen)
Jun II D Std
2. Dreihaupt, Andreas - Lohmann, Anne (TSC Silberpfeil Pirna)
3. Rostov, Alexander - Heyne, Victoria (TSC Kristall Weißwasser)
Auch am Sonntag (12.Juni 2005) tanzten sich wieder Paare aus Sachsen nach ganz vorn:
Ki D Std
2. Kachel, Moritz - Gerk, Anna-Maria (TSZ Dresden)
Ki C Std
2. Proschenkov, Ivan - Schehimi, Alina (TC Saxonia Dresden)
Jun I D Lat
2. Pohl, Tony - Pohl, Mary (TSC Kristall Weißwasser)
Jun I B Std
3. Schehimi, Rami - Hils, Lilli (TC Saxonia Dresden)
Jun II D Std
3. Rostov, Alexander - Heyne, Marie Victoria (TSC Kristall Weißwasser)
Am Samstagabend fand noch ein Mannschaftspokal in den Lateinamerikanischen Tänzen um den Matthias-Weiß-Gedächtnispokal statt. 14 Teams hatten gemeldet, darunter 4 Teams aus Nordrhein-Westfalen, 2 aus Berlin und sogar ein Team aus Luxemburg. Die sächsische Mannschaft formierte sich erst vor Ort. Samba, Cha-Cha, Rumba und Jive mussten die je vier Paare den sieben Wertungsrichtern zeigen. Für drei Paare des sächsischen Teams war es das erste dieser Art. Allein schon bei den Mannschaftsvorstellungen, wie zum Beispiel die Päpste (Berlin) oder die Fußballer des TNWs, staunten auch die Eltern nicht schlecht. Für Sachsen starten Nils Lohmann/Sophia Watzke (Junioren I D), Andreas Dreihaupt/Anne Lohmann (Junioren II D) (beide TSC Silberpfeil Pirna) und Dominic Thutewohl/Carolin Kosbab (Jugend B - TSC Leipzig). Da der TNW mit einem großen Bus an Tänzern anreiste, konnte uns Wolfgang Kilian (Jugendwart TNW) mit einem seiner Paare aushelfen. Vielen Dank dem Paar Kyrylo Lutsenko/Jessica Leu (Boston-Club Düsseldorf). In der Vorrunde mussten dann die vier Paare schon gegen die mehrfachen Deutschen Meister und Gewinner beider Weltranglistenturniere des Summer Dance Festivals Anton Skuratov/Anna Seltenreich tanzen oder gegen die Standardmeister Valentin Lusin/ Renata Busheeva. Im Finale tanzten sieben Mannschaften, 2x Berlin, 4x TNW und 1x Hessen, welche mit der vierten TNW-Mannschaft das Turnier gewannen.
Vielleicht sieht man ja im nächsten Jahr noch ein paar Paare mehr in Berlin und auch dann wieder einige auf dem Treppchen.
Jana Kießling
Bei den parallel zur Kieler Woche zum dritten Mal ausgerichteten Turnieren in Schönkirchen für Senioren und Breitensportler über zwei Tage (Baltic Seniors) beteiligten sich acht Paare aus den Vereinen TC Galaxy Dresden, TSK Residenz Dresden, TSC Serenade Dresden, TC Rot-Gold Meißen. Bestes Ergebnis erzielten Roberto Weigel/Cordula Höchsmann, Serenade mit einem dritten Platz SEN-I-B(STD) und zweiten Platz SEN-S(LAT).
Sächsische Paare tanzten beim Ballroom Rising Star Turnier mit über 300 Paaren. Ronny Hörig/Henriette Schaller, STK Impuls und Sebastian Jagiella/Ellen Kirst, TC Rot-Weiß Leipzig platzierten sich in der Vorrunde. Thomas Grusser/Claudia Seidel, TSC Excelsior Dresden erreichten die 1. Zwischenrunde und dort Platz 148. Bestes Ergebnis erzielten Oliver Thalheim/Tina Spiesbach, TC Rot-Weiß Leipzig in der 2. Zwischenrunde mit Platz 57.
Seidel
Zum Erwerb der Berechtigung zum Start beim Deutschlandpokal der Hauptgruppe-II-S im Herbst in Hirschhaid nahmen die zwei einzigen sächsischen Paare dieser Klasse an der Landesmeisterschaft in Bayern teil. Dabei konnten Ringo Hölschke/Cornelia Kriegel, TSK Residenz Dresden die Standardsektion für sich entscheiden. Karsten Nägler/Franziska Friedrich, TK Blau-Gold Leipzig belegten im Semifinale Platz neun.
M.H.
Felix und Sophia Koschkar, STK Impuls Leipzig waren mit dem 5. Platz beim Deutschland Cup der Hauptgruppe A Standard super erfolgreich. Mit acht Paaren stellte Sachsen rund ein Zehntel des Startfeldes von 74 Paaren.
M.H.
Hier werden aus unterschiedlichen Quellen (DTV News, Teilnehmerübermittlungen) Ergebnisse von Cervia 2005 bekannt gemacht, mit der Hoffnung, alle Teilnehmer aus Sachsen aufgeführt zu haben:
Sonntag, 19.6.2005:
JUN-I/II(LAT) 16. Grünberg/Knoth, TSK Residenz Dresden
JUN-I/II(STD) 4. Grünberg/Knoth
Montag, 20.6.2005:
JUN-II(STD) 13. Grünberg/Knoth
Dienstag, 21.6.2005:
JUN-II(LAT) 16. Grünberg/Knoth
Donnerstag, 23.6.2005:
Rising Stars STD
21. Vörtler/Weis, TSK Residenz Dresden
25. Thalheim/Spiesbach, TC Rot-Weiß Leipzig
32. Winkler/Geuchmann, STK Impuls Leipzig
M.H.