Für Christoph und Blanca – Wir sagen Danke
Die langjährigen Präsidiumsmitglieder Rolf Herrmann und Michael Hölschke werden zu Ehrenmitgliedern des Landestanzsportverbandes Sachsen ernannt
Pirna erlebt ein stimmungsvolles Jazz Modern Dance-Turnier
Großartige Atmosphäre und spannende Turniere
Silbermedaille für „Swanies“ aus Zwickau beim 3. Youth Dance Contest in Berlin
Ostertanzturnier in einem ausverkauften Konzert- und Ballhaus Neue Welt
PIRNA TANZT – ein kultureller Höhepunkt der Stadt Pirna
Versprochen ist versprochen
Gebietsmeisterschaften in der Kombination und Sachsen
Richtigstellung zur LM Latein Hauptgruppe B
4. Platz in Gießen



Für Christoph und Blanca – Wir sagen Danke



Ganz nüchtern betrachtet waren es „nur“ die Turnierabsage bei der Gebietsmeisterschaft Ost 10Tänze, ein Schreiben vom 30.03.2009 und eine Nachricht unter den News auf der DTV-Homepage, aber für den Landestanzsportverband Sachsen war es ein einschneidendes Ereignis: Christoph Kies und Blanca Ribas Turon haben ihre gemeinsame tänzerische Karriere beendet. Die Tragweite dieser Entscheidung mussten wir erst einmal verdauen, und es hat einige Zeit gedauert, bis die Emotionen wieder auf ein Normalmaß zurück gegangen sind.

Christoph Kies und Blanca Ribas Turon hatten sich in dem genannten Schreiben vom 30.03.2009 beim Landestanzsportverband für die „jahrelange Unterstützung in allen Belangen unserer Karriere“ bedankt. Wir möchten den Beiden von unserer Seite Danke sagen und uns gemeinsam an über sechs Jahre erfolgreiches Tanzen erinnern.

Begonnen hatte alles Ende des Jahres 2002 mit einem vielversprechenden Probetraining und dem Umzug von Blanca aus Barcelona nach Dresden, ein für die junge Spanierin damals sicher nicht leichter Schritt. Talent, ungebrochener Fleiß und alles dem Ziel untergeordnet, ganz weit nach oben zu kommen, beherrschte ihren Alltag. Berufliche Wünsche wurden hinten angestellt.

Und der Erfolg kam schon bei der Deutschen 10Tänzemeisterschaft 2003 in Krefeld. Knapp ging es zu, aber sie konnten ihren ersten gemeinsamen Deutschen Meistertitel feiern. Fünf weitere in ununterbrochener Reihenfolge sollten folgen. Und nach den Regularien im Deutschen Tanzsportverband waren diese Titel das Tor zu den jeweiligen Welt- und teilweise Europameisterschaften. Die Weltmeisterschaftsplätze Dritter 2004, Zweiter 2005, Erster 2006, 2007 und 2008 waren die herausragenden internationalen Ergebnisse und Erfolge.

Natürlich sind das Ergebnisse, die weit über den Tellerrand des Landestanzsportverbandes Sachsen wirken. Innerhalb Sachsens gingen im Zeitraum ab 2003 alle Landesmeistertitel Standard, Latein und 10Tänze (bis auf einen, den sie krankheitsbedingt im Finale aufgeben mussten) an unser Ausnahmepaar. So erfolgreich war zuvor kein anderes Paar unseres Landestanzsportverbandes.

Die Aussage, dass sich beide bemühen, mit neuen Partnern, wieder bei Turnieren antreten zu wollen, haben wir gern zur Kenntnis genommen, wohl wissend, dass das mit den sicher hohen Ansprüchen sehr schwer werden wird.

Beide haben ihre ersten Trainerlizenzen erworben und beide sind bereits in ihrem Heimatverein TSC Excelsior und in anderen Dresdner Tanzsportvereinen als Trainer wirksam geworden. Das ist sicher ein folgerichtiger Weg. Und völlig uneigennützig wünschen wir uns, dass sie dem Landestanzsportverband Sachsen, ob als aktive Tänzer oder als Vereinstrainer, lange noch erhalten bleiben.

Alle Gute wünschen Euch auf Eurem weiteren Weg alle Tänzerinnen und Tänzer, Trainer, Funktionäre und vor allem Eure Fans!

 

Dietrich Rupp – Präsident des LTV Sachsen





Die langjährigen Präsidiumsmitglieder Rolf Herrmann und Michael Hölschke werden zu Ehrenmitgliedern des Landestanzsportverbandes Sachsen ernannt

Das beschloss die Jahreshauptversammlung in seiner diesjährigen Sitzung am 19.4.2009 in Dresden.

Michael Hölschke und Rolf Herrmann waren bereits viele Jahre vor der Gründung unseres Landestanzsportverbandes in verschiedenen Funktionen im Turniertanz tätig.

Rolf Herrmann gehört zu den Gründungsmitgliedern unseres Landesverbandes und hat bis zu seinem Ausscheiden aus dem Präsidium als Landeslehrwart erfolgreich gearbeitet. Unter seiner Leitung wurde eine Vielzahl von Lizenzerwerbslehrgängen in unserem Landesverband mit hohem Niveau durchgeführt. Als Vereinsvorsitzender war er verantwortlich für die Ausrichtung mehrerer hochrangiger Turniere (z.B. Tanzbonbon, ARDMasters, Deutsche Meisterschaften und einer Weltmeisterschaft und der IDSF-Turniere

Saxonian Dance Days in viermaliger Folge). Als Landeslehrwart gehörte er viele Jahre dem Lehrausschuss des DTV an.

Michael Hölschke übernahm die Funktion des Pressewartes - und Sprechers kurz nach der Gründung des Landesverbandes als Nachfolger von Werner Jehnke, die er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Präsidium ausübte. Daneben gehört er seit vielen Jahren dem Präsidium der Tanzsporttrainervereinigung an. Seit mehr als einem Jahrzehnt führt er

das Amt des Vereinssportwartes im TSK Residenz aus. Er initiierte das Kinder- und Jugendwochenende in Dresden, einem der Schwerpunktturniere unseres Landesverbandes, das er seitdem mit seinem Verein erfolgreich ausrichtet.

Rolf Herrmann und Michael Hölschke wurde vom DTV bereits nach der Gründung unseres Landesverbandes die Wertungsrichter-S-Lizenz verliehen und beide wurden in den s. g. Wertungsrichtertopf berufen. Das berechtigt sie, Ranglistenturniere und Deutsche Meisterschaften zu werten. Dem kommen sie seit Jahren auch erfolgreich nach, Rolf Herrmann bis zu seinem Erreichen der festgelegten Altersgrenze im Jahre 2007.

Rolf Herrmann und Michael Hölschke haben sich nicht nur durch ihr Wirken im Präsidium unseres Landesverbandes große Verdienste erworben, sondern darüber hinaus maßgeblich durch ihre Arbeit in Bundesgremien des Deutschen Tanzsportes großen Anteil an der geachteten Stellung unseres Landesverbandes in der Familie der 16 Landesverbände im Deutschen Tanzsportverband.

Das Präsidium des LTV Sachsen








Pirna erlebt ein stimmungsvolles Jazz Modern Dance-Turnier

Das 1. Jazz-Modern-Dance-Turnier im Mai 2008 war ein voller Erfolg und so entschloss sich der TSC Silberpfeil Pirna, auch in diesem Jahr wieder ein Turnier nach Pirna zu holen.

Am 21. März war es soweit, der Saisonauftakt der Kinder- und Jugendverbandsliga 2

Süd/ Ost begann in der Sonnensteinsporthalle.

Die Organisation und Vorbereitung lag fast ausschließlich in den Händen der Eltern der JMD-Gruppen. Da musste an den Aufbau in der Halle und deren Ausgestaltung, das Catering, Sponsoren, das Besorgen der Preise und natürlich Vieles mehr gedacht werden. Als Pokale gab es kleine Sandsteinsäulen, die etwas ganz Besonderes unserer Region darstellen.

Ab 8:00 Uhr hieß es, die teilnehmenden Formationen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Empfang zu nehmen. Die Halle füllte sich zusehends und beim Eintanzen wurde natürlich die Konkurrenz schon unter die Lupe genommen.

Kurz vor dem Turnierbeginn um 12:30 Uhr, zeigten unsere Jüngsten - die „Bambinis" - noch eine kleine Showeinlage mit ihrem Tanz „Zeig mir den rechten Arm". Danach eröffnete der Vereinsvorsitzende Frank Hering das Turnier und los ging es mit sieben Formationen der Kinderliga.

Die Pirnaer „Moskitos" gingen in der Jugendverbandsliga mit elf anderen Mannschaften an den Start. Zuvor begeisterten unsere Mittleren - die „Sunflowers" noch einmal mit einer Showeinlage und tanzten den „Floorfiller".

Die Vorrunde lief für unser „Moskitos" erstklassig. Sie studierten mit ihren Trainerinnen Kerstin Reinert und Susann Gregur eine Choreographie zum Titel „Black Pearls“ aus dem Film „Fluch der Karibik“ ein.

Nach der Vorrunde entschieden sich die Wertungsrichter für eine Zwischenrunde, d.h. drei Mannschaften sind direkt ausgeschieden und für die anderen neun hieß es erneut, "ALLES" zeigen und noch einmal tanzen. Auch diese Runde schafften die „Moskitos“ und nun kam es in der Endrunde darauf an, gegen die Konkurrenz noch einmal das Beste aufzubieten. Anfangs eher im Mittelfeld gesehen, war das Endergebnis umso überraschender, denn die „Moskitos“ mussten nur die Formationen „la passion“ und „solinos“ an sich vorbei ziehen lassen. Die Anspannung der letzten trainingsreichen Monate fiel ab und es flossen Freudentränen, als der 3. Platz für sie verkündet wurde.

Ein kleiner Geheimtipp, der durchaus zum Weitersagen gedacht ist: Wer einmal richtig tolle Stimmung erleben möchte, der sollte ruhig einmal zu einem JMD - Turnier gehen.

 

Sylvia Sonntag





Großartige Atmosphäre und spannende Turniere


9. Frühlingsball des TC Rot-Weiss Leipzig e.V. im Da Capo

 

besser hätte der Termin nicht gewählt werden können. Pünktlich zum traditionellen Frühlingsball des Tanzclubs Rot-Weiss Leipzig e.V. hielt der meteorologische Frühling Einzug im Land. Temperaturen von 20 Grad Celsius und strahlender Sonnenschein sorgte für entspannte Gesichter bei den ankommenden Gästen am Samstag, dem 04.04.2009. „In all den Jahren hatten wir vom Schneegestöber bis zu hochsommerlicher Hitze schon alles“, war von den Organisatoren der Veranstaltung zu hören. Doch eine Erfahrung machte der TC Rot-Weiss in diesem Jahr zum ersten Mal. Noch nie waren die Eintrittskarten innerhalb von drei Wochen vergriffen. „Das spricht für unser Publikum, und ist Ansporn für die eingeladenen Tanzsportpaare aus ganz Deutschland, ihr Bestes zu geben“, mit diesen Worten eröffnete Turnierleiter und Präsident des TC Rot-Weiss, Sven Handschuh, den Ball. „Neben zahlreich erschienen Gästen ist es jedoch vor allem den Spendern und Sponsoren des TC Rot-Weiss zu verdanken, dass erneut ein hochkarätiges Einladungsturnier der Sonderklasse auf die Beine gestellt werden konnte.“, betonte Handschuh.

Die Besetzung des Standardturniers versprach einen spannenden Wettkampf. Die erste Wertung bestätigte diese Vermutung. Die Wertungsrichter verteilten die Platzziffer Eins für den Langsamen Walzer unter drei Paaren. Ab dem Tango wurden die Fronten jedoch geklärt. Alle Einsen gingen an Stanislav Herrmann und Cathrin Hissnauer vom TSV Glinde. Am Ende gewannen die Norddeutschen das Turnier souverän und wurden gleichzeitig Publikumsliebling. Auf dem zweiten Platz kamen die Berliner Felix Schäfer und Nina Chiechowski vom Askania-TSC vor Paul Lorenz und Ekaterina Leonova vom Art of Dance in Köln. Einen klaren vierten Rang belegten die Leipziger Jens Kaiser und Ulrike Schulz vom gastgebenden TC Rot-Weiss.

Das Turnier der Lateinamerikanischen Tänze war erneut fest in Berliner Hand. Wie im Vorjahr gab es die Traumwertung 35 mal Platz Eins für Jana Ritter, diesmal jedoch mit ihrem neuen Partner Paul Rudkowski, vom OTK Schwarz-Weiss. Klare zweite wurden Konstantin Niemann und Anastasia Davydowa vom STK Impuls Leipzig vor Sebastian Bronst und Maike Wende vom TSZ Borna-Neukirchen.

Das kurzweilige Programm begann traditionell mit der Vorführung einer Kindershow-tanzgruppe des TC Rot-Weiss. Bevor der sportliche Teil des Abends begann, zeigten junge Tanzsportler des gastgebenden Vereins ihr Können. Die Abteilung Orientalischer Tanz, unter der Leitung von Übungsleiterin und Choreografin Franziska Fink, trug ebenso zum Gelingen des abwechslungsreichen Abends bei wie die Boogie-Woogie-Connection mit ihrer Aufführung von Tänzen aus den Fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Zwischendurch gab es für das tanzbegeisterte Publikum genügend Gelegenheit zu den Klängen der F®rankband mit Arnulf Wenning und den Swinging Ladies, selbst tänzerisch aktiv zu werden. Den absoluten Höhepunkt des Abends bot jedoch das langjährige Spitzenpaar des TC Rot-Weiss und jetzige Professionalpaar Oliver Thalheim und Tina Spiesbach, mit einer berauschenden Standardshow.

Es war schon weit nach Mitternacht, als Sven Handschuh den Ball mit den Worten beschloss „Auf Wiedersehen in einem Jahr, wenn es dann zum zehnten Mal heißen soll, Frühlingsball des TC Rot-Weiss im Da Capo“.

 

Sven Handschuh





Silbermedaille für „Swanies“ aus Zwickau beim 3. Youth Dance Contest in Berlin


Die Aufregung war groß, als sich die 8 Tänzerinnen und 30 Begleiter am Samstagvormittag des 21. März 2009 zusammenfanden, um zum zweiten Mal in die Hauptstadt zu fahren. Vor fast genau einem Jahr starteten die jungen Mädchen zu ihrem ersten Wettkampfabenteuer und kamen mit einem tollen Ergebnis (Großes Finale und 8. Platz unter 13 Mannschaften) und vielen Eindrücken zurück. Schon damals stand fest: „Nächstes Jahr versuchen wir es wieder!“ Die Begeisterung war diesmal so groß, dass ein größerer Bus gechartert werden musste. Nur wenige Plätze blieben auch diesmal frei und das stimmte viele optimistisch, mit so vielen Fans kann einfach nichts schief gehen.

Bevor es allerdings losgehen konnte, lagen viele Stunden schweißtreibenden Trainings hinter dem Team. Bereits seit September letzten Jahres arbeitete die Trainerin Claudia Döbrig mit den Tänzerinnen zusammen an Choreographie, Musikzusammenstellung und der Ausstrahlung jeder Einzelnen. In den letzten Wochen und Tagen war nicht nur das eigentliche Training, sondern auch psychische Aufbauarbeit gefragt. Gerade am Freitag und Samstag direkt vor dem Wettbewerb war die Anspannung und Aufregung so groß, dass an tanzen keiner denken konnte.

Also begaben sich die „Swanies“ mit jeder Menge Ungewissheit im Gepäck auf die Reise nach Berlin. Dieses Mal wurden beim Wettbewerb in den Stilrichtungen HipHop, Streetdance und Videoclip-Dancing nur Mannshaften aus Vereinen, die im Deutschen Tanzsportverband (DTV) organisiert sind bzw. Schulteams zugelassen. Deshalb reduzierte sich die Teilnehmeranzahl vom Vorjahr auf insgesamt 5 Mannschaften. Davon waren neben den Zwickauern zwei aus Berlin und zwei aus Stendal. Allerdings waren die „Swanies“ die zahlenmäßig kleinste Gruppe mit 8 Tänzerinnen und man befürchtete schon, dass man unter den großen Mannschaften (bis zu 20 Tänzer) untergehen könnte. Aber bereits zur Stellprobe, also dem Aufwärmen für die Teams, stellte sich heraus, dass sich die Muldestädterinnen vor niemanden zu verstecken haben. Nun mussten die Mädchen nur noch motiviert werden, die beste Leistung zum richtigen Zeitpunkt abzurufen.

Unter tosendem Applaus der mitgereisten Schlachtenbummler und der bereits begeisterten neutralen Zuschauer kamen die „Swanies“ als viertes Team in der ersten Runde auf die Fläche. Sie legten eine klasse Darbietung auf das Parkett des Landesleistungszentrums Tanzen in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Mit der schnellsten und auch schwierigsten Choreographie von allen Mannschaften setzten sie ein Achtungszeichen. Zudem hatten sie mit 3:30 Minuten die zulässige Zeit voll ausgeschöpft und zeigten damit auch ihre immense Ausdauer und Kondition. Nun wurde es spannend. Auch in der 2. Runde, ein Finale gab es wegen der geringen Teilnehmerzahl nicht, mussten sie erst als 4. Team ran. Zwischenzeitlich hatte sich für alle sichtbar ein Zweikampf zwischen dem ältesten Team des Tages aus Stendal und den „Swanies“ entwickelt. Die Tänzer aus Sachsen-Anhalt beeindruckten mit auffallenden Outfits, raumgreifenden Arm- und Fußbewegungen sowie zwei Jungen, die sich äußerst gut bewegten. Trotz einfacherer Choreographie wirkten sie insgesamt dennoch etwas spritziger und machten Mängel in der Musikzusammenstellung wieder wett. An der Stimmung im Saal merkte man jedoch, dass die Mehrheit der Zuschauer ein anderes Team vorn sahen, nämlich die Zwickauer Mädels. Von Anbeginn bis Schluss mit einem enormen Tempo, vielen Bilderwechseln, gelungenen Kettenreaktionen und einer lupenreinen Achterreihe begeisterten sie alle Anwesenden.

So waren danach die Noten der fünf Wertungsrichter keine Überraschung mehr. Mit jeweils vier Zweien in beiden Runden gewannen die „Swanies“ ihren ersten Pokal und fuhren mit der Silbermedaille um den Hals nach Hause. Alle Einsen erhielt das Team „Die schon wieder“ vom Tanzzentrum Stendal. Hinter den beiden erstplazierten Mannschaften wurde es enger. Schließlich belegte das 2. Team vom Tanzzentrum Stendal „Spotlights“ Platz 3, die „Cool Girls“ von Rot-Gold Berlin Rang 4 und die „Pink Panther“ vom Blau-Silber TSC Berlin den 5. Platz.

In der Zwickauer Ecke war die Stimmung und Freude riesengroß, rechnete doch keiner mit diesem tollen Erfolgserlebnis. Und auch diesmal stand für alle wieder fest, es sollte nicht der letzte Wettbewerb für das Team sein.

Eine Überraschung gab es dann aber doch noch. Auf dem Weg zurück nach Zwickau lüftete die Trainerin den Eltern ein bis dahin gut gehütetes Geheimnis. Die „Swanies“ werden in Zukunft für einen neuen Verein an den Start gehen. Dieser befand sich zu diesem Zeitpunkt schon in Planung und sollte eine Woche später gegründet werden.

Die TanzSportGemeinschaft Rubin Zwickau ist die neue Heimat der Mädchen. Unter der Führung von Claudia Döbrig (1. Vorsitzende), Lutz Zetzsche (2. Vorsitzender) und Jan Großpietsch (Finanzen) entsteht derzeit ein zweiter Verein in der Muldestadt. Neben dem Videoclip-Dancing wird es Turniertanz, Breitensport und Hobbytanz geben. Die TSG Rubin möchte für alle Altersklassen, die passenden Angebote parat haben und seinen Mitgliedern ein interessantes Clubleben neben dem gemeinsamen Hobby bieten. Das ist der Vorsatz, den sich die Tanzbegeisterten im neuen Zwickauer Verein gesetzt haben.

 

Mario Tischler





Ostertanzturnier in einem ausverkauften Konzert- und Ballhaus Neue Welt


Der TSC Silberschwan richtete auch in diesem Jahr wieder das traditionelle Ostertanzturnier aus. Bereits seit 1950 wird dieses Turnier in der Muldestadt ausgetragen. Damals war es noch kein Einladungstrunier und trotzdem wird diese Tradition erfolgreich weitergeführt.

Das internationale Ostertanzturnier ist heute ein hochkarätiges Turnier der Hauptgruppen A/S in den Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen und für tanzsportbegeisterte Zwickauer ein fester Termin im Kalender.

An den Start gingen diesmal 14 Tanzpaare der Hauptgruppe A/S. Ein Paar musste krankheitsbedingt seine Teilnahme absagen. Die Entscheidung in der Vorrunde Latein fiel sehr knapp aus und in der Vorrunde Standard sind durch Punktegleichstand 7 Paare in das Finale eingezogen.

Das Zwickauer Geschwisterpaar Strobel erreichte trotz großer Leistungssteigerung in Standard und Latein das Finale nicht und wurde von den Wertungsrichtern auf Platz 10 gesehen. Ihr heimisches Publikum haben sie aber auf jeden Fall wieder mit ihrer Leistung überzeugt und alle wünschen den Beiden weiterhin viel Erfolg.

Der ehemalige Zwickauer Steve Luy mit seiner Partnerin Stephanie Zscherper konnte im Bereich Standard nur Platz 9 erreichen. Erfolgreicher konnte sich die ehemalige Zwickauerin Stephanie Blob präsentieren. Sie kam mit ihrem Partner Marco Randel in Latein in der Endrunde auf den 5.Platz.

Wie bereits in den vorangegangenen Jahren wurden wieder das schönste Standard-und Lateinkleid vom Publikum gewählt. Das schönste Standardkleid trug Marika Kasalova aus Tschechien und das schönste Lateinkleid sah das Publikum bei Aleksandra Szpetnar aus Polen. Die Publikumsgewinner und auch die Trägerinnen des schönsten Kleides freuten sich über ein ansprechendes Präsent.

Anschließend wurden die besten Paare geehrt. Durch die sechs Wertungsrichter aus Österreich, Tschechien, Slowenien und Deutschland kam es zu eindeutigen Ergebnissen, woraus das Paar Dusan Lamos-Feré/ Lenka Lopasovska aus der Slowakei bei den lateinarmerikanischen Tänzen als Sieger hervorging. Auf Platz 2 folgte das Paar Patrick Pirker/Stephanie Schröttner aus Österreich, gefolgt von dem Paar Vaclav Melc/Marika Kasalova aus Tschechien.

In den Standardtänzen konnte das Paar Stanislaw Hermann/Cathrin Hißnauer vom TSA des TSV Glinde mit fünf gewonnenen Tänzen den Sieg erringen. Platz 2 belegte das Paar Stefan und Juliane Klebsch vom TC Frankfurter Kreis. Die im Latein führenden Dusan Lamos-Feré/Lenka Lopasovska aus der Slowakei konnten im Standard den 3. Platz belegen.

Bei dem zum Abschluß gekürten besten Paar in Latein und Standard errangen die bereits genannten Dusan Lamos-Feré/Lenka Lopasovska den Gesamtsieg. Der vom „Zwickauer Blick“ gestiftete Pokal wurde von dessen Geschäftsstellenleiter Herrn Schäfer überreicht.

Die Sieger im Standardwettbewerb Stanislaw Hermann und Cathrin Hißnauer erklärten, dass sie sehr gern nach Zwickau kommen. Sie sind begeistert von dem tollen Ambiente, dem begeisterungsfähigen Publikum und für die Beiden zählt Zwickau zum schönsten Einladungsturnier. Zu den weiteren Plänen von Stanislaw Hermann und Cathrin Hißnauer zählen die Teilnahme an einem Turnier in der Nähe von Manchester.

Für eine hervorragende musikalische Umrahmung sorgte wieder die Reinhard Stockmann Band.

Ganz neu dabei ihre Sängerin Susann, die mit ihren Darbietungen das Publikum begeisterte. Turniertanzpaare und Publikum finden die Livemusik der Stockmannband immer wieder toll und das Publikum nutzte die Rechnungspausen um eifrig das Tanzbein zu schwingen.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden in diesem festlichen Rahmen verdienstvolle Personen des Vereins geehrt. Frau Ilona Ackermann wurde für ihre hervorragende Arbeit auf dem Gebiet des Tanzsport gewürdigt. Den Dank von allen Aktiven und Vereinsmitgliedern sprachen ihr der 1. Vorsitzende, Sven Glaser, und der 2.Vorsitzende, Dieter Kunze, aus. Frau Ackermann steht immer wieder als Wertungsrichterin zur Verfügung und hat an diesem Abend ihr 812. Turnier bestritten. Bereits 1960 hat sie ihr erstes Turnier im Konzert- und Ballhaus Neue Welt getanzt.

Als Turnierleiterin hat Daniela Georgi charmant durch den Abend geführt, fachkundige Erklärungen abgegeben und das Publikum zu wahren Begeisterungswellen getragen, die mit stürmischen Applaus endeten.

 

Heidi Sünkel





PIRNA TANZT – ein kultureller Höhepunkt der Stadt Pirna

Wie schnell ein Jahr vergeht, merkt man immer daran, wenn es wieder heißt: „PIRNA TANZT“ und nun schon zum sechsten Mal.

 

Tag 1: Mit durch die Hotelfachschule festlich gedeckten Tischen und Blumenschmuck der Gärtnerei Zschieschang versehen, empfing die Herderhalle ihre Besucher am 3.und 4. April.

Für den Freitagabend haben wir die US (Ulrich Schenker) Partyband aus Cottbus eingeladen. Lag es daran, dass man die Band nicht kannte oder den Abend schon anders verplant hatte? Über ein paar mehr Tanzwütige hätten wir uns schon gefreut. Wer nicht da war, der hat wirklich etwas verpasst, denn die Band war einfach klasse und der Funke der Begeisterung sprang schnell auf das Publikum über.

Eröffnet wurde der Abend durch den Vereinsvorsitzenden Frank Hering und die Turniertanzanwärter, die einen kleinen Einblick in bisher Gelerntes gaben. Zwischen den Darbietungen der einzelnen Abteilungen des Vereins wurde das Parkett schnell vom Publikum in Beschlag genommen und es gab keinen Tanz, der ausgelassen wurde. Die JMD Gruppe „Sunflowers“ begeisterte ebenso wie die Breitensportgruppe Kinder mit ihrem Westerntanz. Eine weitere Schautanzeinlage gab es von den Mädchen der JMD - Jugend.

Zwei Wochen vor „PIRNA TANZT“ erkämpfte sich die JMD Gruppe „Moskitos“ beim Start in die diesjährige Wettkampfsaison in der Jugendverbandsliga Süd/Ost den 3. Platz von 12 startenden Mannschaften. Da gehört es natürlich dazu, diese tolle Leistung auch dem Pirnaer Publikum zu präsentieren.

Drei unserer gegenwärtig vier aktiven Turniertanzpaare zeigten ihr Können in den Standard- und Lateintänzen. Doch der große Auftritt sollte für sie erst am Samstag zum Ballturnier stattfinden. Fünf Vertreter der Abteilung Linedance, die in letzter Zeit großen Zulauf erfahren hat, zeigten eine völlig neue und amüsante Choreographie, die großen Anklang beim Publikum fand. Die Band hängte gleich noch einen passenden Titel dran mit der Bitte, es den Linedancern nachzumachen. Dieser kam das Publikum prompt nach.

Gegen 1:00 Uhr verließen dann auch die Letzten die Halle.

 

Tag 2: Pünktlich um 18:00 Uhr war es am Samstag wieder soweit, die zahlreichen Präsente waren aufgebaut und als Blickfang natürlich die Pokale der Stadt Pirna, die das Ziel der teilnehmenden Turniertanzpaare aus Sachsen, Berlin, Thüringen und der Tschechischen Republik waren.

Die Eröffnung erfolgte durch Frank Hering gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Markus Ulbig, der selbst seit ein paar Jahren begeisterter Tänzer ist und dieses Mal sogar Gäste aus den USA mitbrachte.

Unter dem Motto: „Was wir gelernt haben“ präsentierte sich die Papstdorfer Kindergruppe und erntete viel Beifall.

Doch dann war es soweit, die sieben Turniertanzpaare im Standard tanzten mit einem Wiener Walzer in den Saal ein und neben dem Tanz waren natürlich die tollen Kleider eine Augenweide. Begrüßt und vorgestellt (und das sogar auf Tschechisch) wurden sie vom Turnierleiter Ulrich Trodler und jedes Paar durfte mit seinem Lieblingstanz eine kleine Extraeinlage geben.

Nach der Vorrunde musste ein Paar leider schon ausscheiden, doch alle vier „Silberpfeilpaare“ waren weiter. Nun hieß es noch einmal alles geben und die Wertungsrichter für sich gewinnen. Für Dominik Cybulski / Barbora Daskova vom TK Topdance Vratislavice hatte sich der Weg gelohnt, denn sie überzeugten und erkämpften sich den 1. Platz. Auf den Plätzen folgten im Standard Ralph Adamek / Daniela Dimova und Paul Berger / Sophia Watzke vom TSC Silberpfeil. Florian Fürll / Marie Charlott Wurmisch (TC Galaxy Dresden) kamen auf den 4. Platz und Nils Lohmann / Maria Heinrich und Theo Skoda / Katja Kaiser, ebenfalls vom gastgebenden Verein, ertanzten sich Platz 5 und 6.

Bevor es zur Siegerehrung ging, überraschte die Erwachsenenbreitensportgruppe mit einer eigens für „PIRNA TANZT“ einstudierten Wiener-Walzer-Formation.

Samba-Musik, knappere Kleider bei den Damen, da kann es beim Turniertanz nur um die Disziplin Latein gehen, bei der sechs Paare an den Start gingen. Mit tollen Figuren und Elementen wetteiferten sie bei Samba, Cha-Cha, Rumba, Paso doble und Jive um die begehrten Punkte und Platzierungen.

Das tschechische Paar war sicher von ihrem 1. Platz im Standard so beflügelt, dass sie sich vornahmen, auch den Pokal im Latein mit nach Hause zu nehmen. Auch wenn Barbora beim Jive schon mächtig die Zähne zusammenbeißen musste, da sie sich im Tanz davor eine Zerrung im Fuß zugezogen hatte, reichte es trotzdem für den Gesamtsieg. Auf den Plätzen 2 und 3 landeten in den Lateintänzen die Paare Vinzenz Dörlitz/ Navina Laqua (Tanzsportzentrum Gera) und Philipp Lehmann / Julia Schlossus (TSV Böhlitz-Ehrenberg).Die beiden startenden Paare des TSC Silberpfeil Pirna Paul Berger / Sophia Watzke und Nils Lohmann / Maria Heinrich kamen im Finale auf die Plätze 4 und 6. Dazwischen schob sich noch das Paar Florian Fürll / Marie Charlott Wurmisch vom TC Galaxy Dresden.

Natürlich machte auch an diesem Abend das Publikum rege Gebrauch davon selbst zu tanzen, nach den Titeln, die DJ Thom auflegte.

Eine solche Veranstaltung kann trotz aller Anstrengungen im Verein nur stattfinden, wenn man sowohl finanzielle als auch materielle Unterstützung von Außen erfährt. Preisgelder als Trainingskostenzuschuss für die Plätze 1-3 sind neben all den wunderschönen Blumenarrangements und den tollen Präsenten von Sponsoren aus Pirna und Umgebung eben nicht selbstverständlich. Als Hauptsponsor konnten wir wieder die Volksbank Pirna gewinnen, die nun schon seit Jahren ein verlässlicher Partner und Unterstützer unseres Vereins ist.

Unser Dank gilt auch der Hotelfachschule, die nun leider aus Pirna fortgeht, für die gastronomische Betreuung in den letzten drei Jahren.

Freude, die wir als Verein durch das Tanzen erfahren, wollten wir an diesem Tanzwochenende auch weitergeben und deshalb wurden die Einnahmen der Programmhefte und an der Garderobe gespendet, um einem behinderten Mädchen eine Delphintherapie zu ermöglichen.

 

Sylvia Sonntag





Versprochen ist versprochen

Residanceler“ beim zweiten TBW Turnier

 

So manch einer genoss die Sonnenstrahlen, die sommerlichen Temperaturen und vielleicht auch die ersten Badefreuden. Doch wir hatten uns schon im Januar in Neu-Ulm vorgenommen und versprochen, auch beim zweiten Turnierwochenende um die TBW Trophy am 4. und 5. April 2009 mit dabei zu sein. Diesmal fanden die Turniere der Hauptgruppe und Hauptgruppe II D bis S-Klasse in Karlsruhe beim Astoria statt.

Nach dem letzten Schnee nur eine Woche vorher, konnte der Gegensatz nicht größer sein. Ist es so vor allem für die Herren mit Frack oder Spencer schon bei normalen Temperaturen eine schweißtreibende Angelegenheit, elegant über die Fläche zu schweben, sollte es bei gefühlten 40°C noch anstrengender werden. Da waren die Lateiner mehr in ihrem Element. Die Damen dieser Disziplin sind ja sowieso „leicht“ bekleidet. Zu südamerikanischen Klängen kamen die subtropischen Temperaturen.

Von dem schönen Wetter ließ sich aber niemand abschrecken, die Starterfelder waren wie gewohnt sehr groß. Auch der guten Stimmung tat es keinen Abbruch, wieder in einer Halle zu sein. Die Turnierleitung versuchte, auftretende Verspätungen so schnell wie möglich zu kompensieren und moderierte zügig durch die Veranstaltungstage.

Die Ergebnisse strahlten mit der Sonne um die Wette. So erreichten Jochen & Janine einen 3. Platz (Hgr II B Std), zweimal den 4. Platz (Hgr B Std und Hgr II B Lat) sowie einen 6. Platz (Hgr B Std). Letztere Plazierung errangen Ringo & Magdalena in der Hgr S Std, in der Hgr II S Std war es nach einer knappen Entscheidung am 2. Tag zweimal der 3. Platz.

Somit sind wir auf dem besten Weg, nach dem 3. TBW-Wochenende in Tübingen, wo weitere Punkte und Platzierungen gesammelt werden, zum Endturnier in Stuttgart eingeladen zu werden.

 

R. Hölschke





Gebietsmeisterschaften in der Kombination und Sachsen



In Frankfurt / Oder wird seit vielen Jahren Tanzsport betrieben und die Älteren wissen, dass dort bereits vor der Wende aktive „Tanzkreise“ mit Turnierpaaren beheimatet waren. Mit der Wende kamen auch dort wie überall Einschnitte, sodass erst am 15. April 1994 ein eigenständiger Tanzsportverein, nämlich der 1. TSC Frankfurt (Oder), gegründet wurde. Dieser Verein übernahm am 28. März 2009 die Ausrichtung der diesjährigen Gebietsmeisterschaften in der Kombination für die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Um es vorwegzunehmen, es war eine gelungene Veranstaltung. War der Nachmittag den Junioren und der Jugend vorbehalten, wurde am Abend innerhalb eines festlichen Balles die Meisterschaft der Hauptgruppe ausgetanzt. Der Veranstaltungsort, „nur“ eine Messehalle, war festlich geschmückt, Wände und Decke geschmackvoll drapiert. Der TSC Frankfurt hatte dafür in der Messe- und Veranstaltungs-GmbH einen Partner gefunden, der die Ausgestaltung professionell vorgenommen hatte. Wenn zudem die Abendveranstaltung nahezu ausverkauft war, so kann der Ausrichter nicht nur von einer gelungenen Meisterschaft sprechen, sondern auch von einer schönen Jubiläumsveranstaltung anlässlich seines 15 - jährigen Bestehens.

10 Paare der Junioren-B-Klasse bestritten die Vorrunden, von denen sich sechs für das Finale qualifizieren konnten. Und diese waren damit auch für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft qualifiziert. An der „Deutschen“ dürfen laut TSO insgesamt nur 24 Paare teilnehmen, sodass nach einem mathematischen Verfahren aufwendig die Quoten für die vier Tanzsportgebiete errechnet werden müssen. Das Ergebnis war eine Freude für unser Land, denn Meister und Vizemeister, in dieser Reihenfolge auch die sächsische Landesmeisterschaft, kamen aus Dresden: Die Zwillingsbrüder Piskun mit ihren Partnerinnen vom TC Saxonia.

Bei der Jugend waren insgesamt 9 Paare am Start, von denen die fünf besten die Fahrkarte zur DM bekommen konnten. Hier konnten Rami Schehimi und Lilli Hils, in der Vorrunde noch mit der vollen Kreuzzahl von jedem Wertungsrichter bedacht, als bestes Paar unseres Landesverbandes „nur“ den vierten Platz ertanzen. Besonders in den Standardtänzen blieben sie unter ihren Möglichkeiten. In Latein schienen sie besser aufgestellt (in allen fünf Tänzen jeweils Platz 3), doch insgesamt reichte es diesmal nicht für einen Medaillenrang.

Für die anwesenden Sachsen begann die Vorrunde der Hauptgruppe S (14 Paare) mit einer Enttäuschung, denn am Vortag hatten unsere dreifachen Weltmeister ihre gemeinsame tänzerische Laufbahn für beendet erklärt. Sichtlich enttäuscht waren auch Lucke / Altmann aus Weißwasser, die leider den Sprung in die Zwischenrunde verfehlten. Das Finale kam einem Länderkampf gleich, denn jeweils drei Paare aus Berlin und Sachsen hatten sich dafür qualifiziert. Für acht Paare, so die Quote für das Gebiet Ost, lagen allerdings schon die Fahrkarten bereit. Leider konnten die Berliner Hurski / Schulz das Finale verletzungsbedingt nicht antreten, sodass letztlich nur noch fünf Paare im Rennen waren, von denen dann auch noch Heinrich / Brychzy nach der Rumba verletzungsbedingt ausscheiden mussten. Für das Leipziger Paar Daniel Wellhöfer und Marion Hopf war es ein Heimspiel, denn Marion tanzte viele Jahre für den 1. TSC Frankfurt und errang für diesen Verein damals mit Manuel Hirt als Juniorin sogar den Titel einer deutschen Meisterin. Die Frankfurter hatten sie nicht vergessen und trotz großem Beifall konnten sie die Berliner Zoglauer / Koperski in keinem Tanz gefährden. In der Endabrechnung also Platz zwei. Die Drittplatzierten, Markus Ziebegk mit Jenny Müller, zeigten in allen 10 Tänzen, was in ihnen steckt und ertanzten sich unangefochten den dritten Platz.

 

Für den Statistiker:

Aus den einzelnen Ländern des Gebietes Ost nahmen Paare teil:

 

LTVS Berlin Thür. Sa.- Brandenb. Gesamt

Anh.

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JUN.B 5 0 3 1 1 10

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JUG.A 3 3 1 1 1 9

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HGR. 7 6 1 0 0 14

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Die Platzierungen.

 

JUN.B 1. Sergej Piskun /Sofiya Derr TC Saxonia Dresden

2. Wladimir Piskun / Alina Schehimi TC Saxonia Dresden

5. Florian Fürll / Marie Charlott Wurmisch TC Galaxy Dresden

7. Ivan Proschenko / Jessica Derr TC Saxonia Dresden

8. Dimitri Babenko / Katarina Dulson TC Saxonia Dresden

 

JUG.A 1. Waleri Wolf / Ksenia Markhortova TSC Rose Forst

4. Rami Schehimi / Lilli Hils LTV Sachsen

6. Benjamin Böhme / Ina Gröbe TSC Leipzig

8. John Kupferschmidt / Saskia Lausmann TSC Leipzig

 

HGR.S 1. Steffen Zoglauer / Sandra Koperski Blau-Silber Berlin TSC

2. Daniel Wellhöfer / Marion Hopf STK Impuls Leipzig

3. Markus Ziebegk / Jenny Müller TSC Excelsior Dresden

5. Erik Heyden / Julia Luckow TSC Exceslior Dresden 10. Sandro-Pascal Bahke / Jeannine Sagner TSC Leipzig

11. Sebastian Lucke / Ingrid Altmann TSC Kristall Weißwasser

13. Phil Schwarick / Franziska Schöne TSC Excelsior Dresden

13. Dominic Thutewohl / Tina Richter TSC Leipzig

 

 

Dr. Horst Galle





Zum dritten Mal waren der TC Rot-Gold Meissen e.V. und der TSC Serenade Dresden e.V. Ausrichter des Sächsischen Seniorenwochenendes (SSWE) in den Disziplinen Standard und Latein.Wie im Vorjahr waren pro Veranstaltungstag 19 Turniere, davon am Samstag neun als offene LM für die SenII und Sen-Lat, jeweils alle Klassen ausgeschrieben.

Erfreulich für die Organisatoren war der hohe Zulauf für dieses Turnier. Für das gesamte Wochenende gingen 340 Startmeldungen bei uns ein. Auch Paare aus Österreich und Tschechien, welche die Möglichkeit des kleinen Grenzverkehres nutzten, durften wir wieder begrüßen. Am Vortag der Veranstaltung lagen genau 180 Startmeldungen für den Samstag (Vorjahr 168) und genau 160 Meldungen (Vorjahr 97) für den Sonntag vor. Mit dieser positiven Resonanz seitens der Paare und den daraus resultierenden Größen der Starterfelder können wir sehr zufrieden sein. Unser Dank daher an die Paare, denn ohne sie kein SSWE.

An den Landesmeisterschaften beteiligten sich auch die Landesverbände Sachsen-Anhalt und Thüringen. Vielen Dank für das Vertrauen. Ansporn zu guten und sehr guten Leistungen für alle anwesenden Paare war der Besucherrekord. Trotz des traumhaften Frühlingswetters des Wochenendes fanden viele Tanzsportbegeisterte den Weg in die Radebeuler Lößnitzhalle und so konnten wir an beiden Tagen zahlreiche Zuschauer begrüßen, welche die Paare lautstark mit Beifall unterstützten.

 

Landesmeister für Sachsen bei den Senioren II

 

Sen. II D Standard: Dr. Ralf Bartholomäus – Figula Raymonde TSK Residenz Dresden

Sen. II C Standard: Gunnar Arlt – Birgit Arlt TSC Casino Dresden

Sen. II B Standard: Thomas Göpfert – Katja Göpfert TSC Synchron Chemnitz

Sen. II A Standard: Ulrich Spanka – Petra Spanka Tanzklub Blau-Gelb Leipzig

Sen. II S Standard: Tilo Kaiser – Kerstin Kaiser TC Rot-Weiß Leipzig

Sen. D Latein: Dr. Norbert Andreas – Martina Andreas TK Orchidee Chemnitz

Sen. C Latein: Gunter Reichel – Ina Reichel TSC Hoyerswerda

Sen. B Latein: Vinzenz Aust – Kerstin Brandt TC Rot-Weiß Leipzig

Sen. S Latein: Frank Siegert – Cornelia Schicke TC Saxonia Dresden

 

Die Organisatoren und Ausrichter dieses Turniers hoffen auch für das 4. Sächsische Seniorenwochenende im nächsten Jahr wieder auf so ein breit gefächertes Starterfeld und viele begeisterte Zuschauer in der Lößnitzhalle.

 

Heike Gerisch















Richtigstellung zur LM Latein Hauptgruppe B

Die korrekte Reihenfolge muss lauten:

1. Platz: Reinhard Müller/ Annett Neumann TSK Residenz Dresden

2. Platz: Igor Akalowski/Jessica Weiske TSC Hoyerswerda

3. Platz: Eduard Kats/Rebecca Schöne TC Rot-Weiß Leipzig

Vielen Dank für den freundlichen Hinweis eines aufmerksamen Lesers!





4. Platz in Gießen

Am Sonntag, den 22.03.09, ertanzte sich FOX Chemnitz A auf dem vierten Turnier der Saison noch einmal einen erfolgreichen 4. Platz.

Die Mannschaft zeigte zwei leistungskonstante Durchgänge und setzte damit die Vorgaben ihres Trainers Matthias Albrecht und ihre eigenen Erwartungen deutlich um.

Das Bergfest bereits gefeiert - die Saison schon fast wieder vorbei. Zum vorletzten Turnier der Saison in Gießen hatte das Chemnitzer Standard-Team nach den jüngsten Erfolgen hohe Anforderungen an sich selbst. Eines der Ziele, die Leistung konstant in beiden Durchgängen zu halten, ist diesmal geglückt.

Trotz zweier extrem abweichenden Wertungsrichtern war der vierte Platz für die Chemnitzer somit eine klare Sache. War es jedoch schon überraschend, dass das kleine Finale diesmal nur aus zwei Mannschaften - Mainz C und Langen A bestand, ließen dann die Finalwertungen selbst die Turnierleitung bei der Berechnung schwitzen. So rutschte unser befreundetes Team aus dem benachbarten Altenburg gegenüber dem Ergebnis in Nürnberg sogar nochmals um einen Platz nach unten und bildete mit dem siebten Platz das Schlusslicht des großen Finales. Gießen A, das wohl sein bestes Turnier der Saison tanzte und somit seinen Heimvorteil nutzen konnte, wurden jedoch wiederum von Nürnberg C geschlagen, das sich hinter FOX Chemnitz A einreihte und in kurioser Weise neben zwei Siebener- eine Zweier-Wertung erhielt.

Mainz B dagegen holte erstmals fünf Einsen und tanzte dieses Turnier souverän nach Hause. Die nach dem letzten Turnier noch Punktgleichen Rüsselsheim B und Nürnberg B zeigten gute Leistungen. Speziell Rüsselsheim B machte deutlich, dass sie den vierten Platz nicht nochmals hinnehmen wollten. Letztendlich mussten sie sich dennoch Nürnberg B geschlagen geben.

FOX Chemnitz A ist nach wie vor sehr glücklich über den bisherigen Verlauf und die eigenen Erfolge in der Regionalliga Süd. Schon kommenden Sonntag in Mainz wird es das Team noch einmal genießen, unbeschwert mit hoffentlich zwei sauberen und ausdrucksstarken Durchgängen ein Zeichen für die kommende Saison zu setzen.