Am 25.10.2008 fand die von der TSA des TSV Glinde von 1930 e.V. organisierte Deutsche Meisterschaft der Senioren I S Standard in Glinde statt. Der Veranstalter dieses sehr gut organisierten Turnieres straffte den Zeitplan aus Rücksichtnahme auf die Teilnehmer ohne Sternchen (die viele Runden tanzen mussten) so, dass das Turnier bereits eine Dreiviertelstunde früher beendet werden konnte. 106 Paare traten an, um den Deutschen Meister zu ermitteln. Unter den 106 gestarteten Paaren befanden sich 5 aus Sachsen (wie im Vorjahr), von denen sich besonders zwei berechtigte Hoffnungen auf Platzierungen im vorderen Viertel machen konnten.
Roberto Weigel/Cordula Höchsmann (TSC Serenade Dresden) erreichten bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft den 98.-104. Platz, Andreas und Kerstin Hoffmann (TSC Excelsior Dresden) den 85.-86. Platz und Kai Schönherr/Silke Ludwig (TK Orchidee Chemnitz), die sich für die erste Zwischenrunde qualifizierten, den 74.-77. Platz.
Den Sprung sowohl in die Runde der letzten 48 sowie anschließend in die Runde der letzten 24 Paare schafften dann nur noch die sächsischen Landesmeister Tassilo und Sabine Lax (TSZ Dresden) sowie die sächsischen Vizelandesmeister René und Heike Seyboth (STK Impuls Leipzig). Danach war zumindest für René und Heike Seyboth Schluss. Obwohl sie ihr Vorjahresergebnis um zwei Plätze verfehlten, waren sie über das erneute Erreichen der 24-er Runde hochzufrieden und schlossen als Neunzehnte ab. Nicht wenige der anwesenden Trainer und Wertungsrichter bescheinigten ihnen nach dem Turnier einen enormen Leistungssprung, sie waren von Beginn an präsenter als in den Turnieren zuvor, frisch, deutlich rhythmischer und technisch stark verbessert. Wenn sie es schaffen, noch konstanter zu agieren, werden wir von diesem Paar sicher noch viel Erfreuliches zu berichten haben, die letzten Ranglistenergebnisse lieferten schon einen kleinen Vorgeschmack.
Für das Semifinale und Finale konnten sich dann aus Sachsen nur noch Tassilo und Sabine Lax qualifizieren. Zusammen mit einem weiteren Finalpaar mussten sie von Beginn an tanzen (ohne Sternchen). Die sechs Runden schienen ihnen aber nichts auszumachen, Tassilo und Sabine präsentierten sich in allen Belangen als absolutes Top-Paar. Glänzend aufgelegt, konditionell austrainiert, technisch und rhythmisch hervorragend, tanzten sie das beste Turnier, das ich je von ihnen gesehen habe. Mit internationalem Look schienen sie das Feld aus meiner Sicht nach Belieben zu dominieren. Das es am Ende „nur“ für den Vizemeistertitel reichte, ist zwar schade, aber kein Beinbruch. Etwas unverständlich für mich waren die dritten Plätze im Slowfox und Quickstep. Da Tassilo und Sabine gerade international sehr erfolgreich tanzen, und bei Weltranglistenturnieren bisher immer vor allen anderen deutschen Paaren lagen, spricht die Zukunft für dieses Paar. Ich bin mir sicher, dass sich beide auf lange Sicht durchsetzen können und werden. Deutsche Meister indes wurden Jörg und Ute Hillenbrand (TC Blau-Orange Wiesbaden), die alle fünf Tänze für sich entschieden.
Ulrich Herrmann
Wie auch bereits im letzten Jahr fanden 2008 der Deutschlandpokal der Junioren I B und die Deutsche Meisterschaft der Jugend A in den Standardtänzen am dritten Oktober-Wochenende in Düsseldorf statt. Mittlerweile ist der Ausrichter, der Boston-Club Düsseldorf, ein sehr routinierter Verein, was die Austragung von Meisterschaften betrifft. Einziger Wermutstropfen dieser Meisterschaft war die Siegerehrung der Junioren I B. Nach dem Pilotprojekt, mit geschlossener Wertung zu werten, konnte die Siegerehrung relativ schnell im Anschluss an das Finale geschehen. Allerdings druckte der PC ein falsches Ergebnis ohne Skating aus. Und so waren Platz 5 und 6 geteilt, was eigentlich nicht sein konnte. Der Turnierleiter Boris Exeler entschuldigte sich bei den Zuschauern und natürlich bei jedem Paar. Im Turnier der Jugend A gab es dann allerdings wirklich einen geteilten 4./5. Platz, wobei alle Skatingregeln mehrfach durchgerechnet wurden.
Am Junioren I B Turnier nahmen zwei Dresdner Paare, beide erst seit der Landesmeisterschaft in dieser Klasse, teil. Insgesamt starteten 20 Paare. Mit Platz 14-15 teilten sich Dimitri Babenko/Katarina Dulson (TC Saxonia Dresden) und Florian Fürll/Marie Charlott Wurmisch (TC Galaxy Dresden) diesen Platz.
Mit einigen neuen Paarkonstellationen, sehr guten Paaren, welche nächstes Jahr in die Hauptgruppe wechseln und vielen jungen Paaren, war das Feld der Jugend A hochkarätig besetzt. In diesem Feld von 43 Paaren tanzten auch sieben sächsische. Drei weitere Paare konnten u.a. wegen Krankheit und einem Schüleraustausch nicht zur Deutschen Meisterschaft fahren.
In der Vorrunde mussten bereits vier Paare ausscheiden. Ronny Göpfert/Olivia Thiele (TSC Synchron Chemnitz) kamen auf den 37.-42. Platz. Maik Puschmann/Julia Gröbe (STK Impuls Leipzig) erreichten den 29.-31.Platz. Sechs Kreuze mehr, aber nur einen Platz davor, den 28., kamen Paul Piskun/Jana Tchertov (TC Saxonia Dresden). Vier Kreuze mehr hätten die dritten der Junioren II B DM, Benjamin Böhme/Ina Gröbe (TSC Leipzig) für die 25er Runde gebraucht. Sie ertanzten sich Platz 27.
In der 25er Runde tanzten nun noch Tom & Lisa Uhlig (TSK Residenz Dresden) und Phil Schwarick/Franziska Schöne (TSC Excelsior Dresden). Beide Paare teilten sich den 22.-25.Platz.
Auf Grund der sehr vielen guten Paare und der teilweise starken Leistungsdichte sind einige Paare bei dieser Meisterschaft doch sehr enttäuscht nach Hause gefahren. So traf es zum Beispiel Rami Schehimi/Lilli Hils (TC Saxonia Dresden). Mit Platz 14, Anschluss zur nächsten Runde und drei fehlenden Kreuzen hatten sie sich nach ihrem 10. Platz im letzten Jahr mehr erhofft.
Wir wünschen, dass alle enttäuschten Paare viel Kraft schöpfen und nun die neue Saison angehen. Die Paare, die die Altersklasse zum Jahresbeginn wechseln werden, können dann hoffentlich in ihrer neuen Klasse auftrumpfen.
Jana Otto
Das muss gefeiert werden, haben wir uns zu Beginn des Jahres gesagt und zum Feiern gab es auch allen Grund, denn unser Verein kann auf eine 55-jährige Geschichte zurückblicken.
Im Jahre 1953 als Tanzkreis „Rot-Gold“ geboren, später in Tanzkreis “Silberpfeil“ umbenannt, kann man uns seit 1991 im Vereinsregister unter dem Namen“ TSC Silberpfeil e.V. Pirna“ finden.
Am 11.10.2008 war es endlich soweit, die Mitglieder (ab 14 Jahre) trafen sich in der Herderhalle, um gemeinsam ihr Jubiläum zu begehen. Empfangen wurde jeder mit einem Glas Sekt (bis 18 Jahre gab es natürlich O-Saft) und pünktlich 18:00 Uhr wurde die Festveranstaltung eröffnet.
Die jahrelange gute Zusammenarbeit mit der Hotelfachschule bewährte sich auch zu dieser Veranstaltung wieder und es gab ein tolles Buffet. Dass alle Gäste mit Getränken versorgt wurden, darum kümmerten sich die Auszubildenden den gesamten Abend über.
Sehr herzlich begrüßt wurden vor allem unsere Ehrenmitglieder, die Ehepaare Glander, Focke, Großmann, sowie Yvonne Leubert, die z.T. zu den Mitbegründern des Silberpfeils gehörten bzw. auf eine jahrzehntelange Mitgliedschaft zurückblicken können.
Nachdem sich alle gestärkt hatten, galt die ganze Aufmerksamkeit den Showtanzdarbietungen der Kinder- und Jugend-Breitensportgruppen unter Leitung von Franziska Wenzel. Viel Beifall gab es für ihre gelungenen Formationstänze. Zwei unserer Turniertanzpaare, Ralph Adamek/ Daniela Dimova und Paul Berger/ Sophia Watzke, gaben einen Einblick in ihr Können in den Standardtänzen.
Zu einer Festveranstaltung gehören natürlich auch Festreden. So sprach Frank Hering, der seit 2000 als Vereinsvorsitzender arbeitet, über die vielen Erfolge der einzelnen Abteilungen, das große Engagement der Trainer und Übungsleiter und den Einsatz mancher Mitglieder, die zur Verschönerung von Trainingssaal oder Vereinszimmer oder auch den Bau einer Treppe beitrugen. Im Laufe des Abends bekamen dann auch sechs Breitensportpaare für jahrelange Mitgliedschaft und ihre Einsatzbereitschaft die Silberne Ehrennadel des Landessportbundes Sachsen. Der Oberbürgermeister von Pirna, Markus Ulbig, hob hervor, dass der TSC ein wichtiger Faktor im kulturellen Leben der Stadt ist. Weitere Grußworte gab es vom Mitglied des Bundestages, Klaus Brähmig, dem Präsidenten des Kreissportbundes, Bela Belafi und dem Schatzmeister des Landestanzsportverbandes Sachsen, Gerhard Oehmig. Dieser nahm den Abend zum Anlass, Frank Hering mit der Verdienstnadel des LTVS in Silber auszuzeichnen.
Bei vielen Veranstaltungen präsentieren sich unsere Mitglieder gern selbst mit Showauftritten. An diesem Abend sollte es ein bisschen anders sein. So luden wir uns die Dance´n´Rollers aus Dresden ein, eine Gruppe, die so manchen mit ihrem Darbietungen verblüfften, denn die Hälfte der Gruppe sind Tänzer, die im Rollstuhl sitzen. Ihre Begeisterung sprang sofort auf das Publikum über. Eine Turnergruppe aus Meißen, die sich nicht von ungefähr die „Wilden Turner“ nennen, zeigte zum Teil halsbrecherisch aussehende Aktionen. Den Abschluss der Showtanzeinlagen bildeten drei Rock´n´Roll-Paare aus Dresden, die ein tänzerisches Feuerwerk zündeten. Zwischendrein sorgte DJ Thom mit Discofox, Latein- und Standardtiteln dafür, dass das Publikum natürlich auch selbst das Tanzbein schwingen konnte.
Gegen 1:00 Uhr verließen dann auch die letzten Besucher die Herderhalle und wir können sagen: Es war ein gelungener Abend, der uns Motivation ist für die nächsten 55 Jahre.
Einen Großteil unseres Vereins machen die Kindergruppen aus. Auch diese sollen natürlich Gelegenheit zum Feiern haben. Sie können sich schon auf das Frühjahr freuen, wenn es für sie einen Tag mit Spaß und Action im Hochseilgarten Königstein gibt.
Sylvia Sonntag
Elmshorn, am 11. Oktober 2008. In der kleinen Stadt nordwestlich von Hamburg trafen sich 33 Paare der Jun II zu ihrer Deutschen Meisterschaft. Nur 33 (letztes Jahr in Braunschweig waren es noch 45 Paare), offensichtlich waren die Abgänge in die Jugend nicht durch Zugänge aus der Jun I auszugleichen. Andererseits war es nicht schlecht für den Veranstalter, da die Fläche nicht sehr groß war, wie auch der ganze Saal ein eher familiäres Flair ausstrahlte. Weitere 15 Paare mit Anhang hätten erstmal noch Plätze finden müssen. Allerdings war unabhängig davon eine schöne Ausgestaltung zu bemerken, die ja auch von Wert bei solch einem Ereignis ist.
Pünktlich 17.00 Uhr ging es mit der Vorrunde los. Die Musikauswahl war hörbar nicht dem Zufall überlassen worden und gefiel während dem gesamten Turnier. Keine Pfiffe, keine sonstigen fußballtypischen Fangeräusche, dafür eine schöne Ballatmosphäre.
Von den 33 Paaren kamen immerhin 9 aus Sachsen, also mehr als ein Viertel. Wenn alle Bundesländer anteilig ähnlich viele Paare schicken könnten, wäre es ein Mammutturnier. In der Vorrunde blieben folgende Paare hängen (z.T. neu aufgestiegen, also nicht so dramatisch und sicher etwas erwartet oder befürchtet, je nach Realismus im Blickwinkel): Lohmann/Heinrich und Skoda/Kaiser (beide Silberpfeil Pirna, Platz 30-33), Luther/Weigelt (Silberschwan Zwickau, Platz 29) und Proschenko/Derr von Saxonia DD (die mit ihren 9 Jahren sicherlich jüngste und auf jeden Fall kleinste Dame des Turniers beeindruckte dabei mit ihrer erwachsenen Konzentriertheit und Sicherheit) auf Platz 26-27.
Da waren es noch 5! Diese trafen in der Zwischenrunde auf 6 Sternchenpaare, unter denen die nicht ganz so heimlichen Favoriten Sosunov/Kazarina sofort mit sehr an die nächsthöhere Altersgruppe erinnerndem „reifen“ Tanzen und ebensolchem Aussehen ihren Anspruch auf den Titel erhoben. Die Sachsen hofften eigentlich auf 4 Paare im Semifinale, doch es waren dann doch nur noch drei. Kupferschmidt/Lausmann (TSC Leipzig) kamen auf Platz 20 und Piskun/Derr (Saxonia DD) auf Platz 13, überrascht war da auch der anwesende Landestrainer, der sie im Semifinale sah.
Dieses Semifinale war schließlich die Schlussrunde für Piskun/Schehimi (Saxonia DD), Platz 10-11 und Ehrlich/Korndörfer (Muldental), Platz 8, die beide ihre aktuelle Leistungsstärke abrufen konnten und zufrieden mit dem Ergebnis sein können und sollten, auch wenn vielleicht ein Auge hoffnungsvoll zum Finale geblinzelt hatte. Umso erfreuter waren schließlich Böhme/Gröbe (TSC Leipzig) über ihren Finalplatz. Dort war aus der Sicht des Verfassers ganz deutlich wertbar der 6. und 5. Platz. Da die Wertung verdeckt war, wurde es spannend ab Platz 4, der ging an Rothe/Bauer (TSC Dortmund) und die Sachsen schließlich sehr glücklich mit Platz 3 auf dem Treppchen. Keine Überraschung bei den Favoriten: 2. Platz an die Hessen Kolosin/Elert und, wie eingangs vermutet, wurden Sosunov/Kazarina die neuen Deutschen Meister.
Da Ehrlich/Korndörfer und Böhme/Gröbe nächstes Jahr in der Jugend starten (wir wünschen viel Erfolg dort), liegt es nun an den anderen Paaren, im nächsten Jahr (wieder in Elmshorn) nach vorn zu tanzen. Da sind jede Menge Möglichkeiten und viel Luft nach oben.
Und sollte ich noch einen geduldigen Leser haben, der bis ans Ende des Artikels durchgehalten hat und vielleicht sogar aus der Jun I, II und der C-Klasse stammt: Der Rat lautet immer wieder: Freut Euch auf die B-Klasse und fahrt zur DM, schaut, lernt und ihr werdet besser.
Übrigens: Pünktlich 20.15 Uhr war das Turnier zu Ende, just zum Zeitpunkt, als das Länderspiel Deutschland-Russland startete. Zufall? Planung? Wir werden es nie erfahren…
gl
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Mike Hartmann, Jugendsprecher des Landestanzsportverbandes Sachsen, hat nach 3 Jahren wilder Ehe seiner geliebten Anja endlich das Ja-Wort gegeben. Die Trauung fand am 04.Oktober 2008 im engsten Kreis der Familie und Freunde auf der Burg Kriebstein statt und die anschließende Feier im Best Western Hotel auf Schloß Lichtenwalde. Das rauschende Fest wurde standesgemäß von einem Quartett begleitet und wie nicht anders zu erwarten, wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt.
Wir gratulieren dem Brautpaar an dieser Stelle auf das Herzlichste und wünschen alles Gute für die gemeinsame Zukunft!
Landestanzsportverband Sachsen, sowie der TK Orchidee Chemnitz
Das gibt es selten: ein Paar „meckert“ nicht an Kleinigkeiten, sondern sieht alles positiv und bedankt sich bei den Veranstaltern!
Ralf Bartholomäus und Raymonde Figula schrieben:
Sehr geehrter Herr Bauerschäfer,
super, super, super ... das waren die Worte, die wir am vergangenen Sonnabend (12.09.2008 beim Breitensportwettbewerb im Rahmen der 8. Landes-Seniorenspiele des Landes am Sportgymnasium in Leipzig am häufigsten gebrauchen durften. Wir waren rundum begeistert von der Gastfreundlichkeit, mit der wir als Neulinge empfangen und umsorgt wurden, sowie von der wunderbaren Atmosphäre während der Veranstaltung. Der einzige Wermutstropfen lag bei uns selbst: wir hatten die Kamera vergessen.
DANKE
Dem 1. TSC Grün-Gold Leipzig 1947 mit allen seinen fleißigen Helferinnen und Helfern vom Leiter über die Wertungsrichter, Protokollführer, ... bis hin zu den Küchenfeen und „Möbelrückern“.
DANKE
dem Landessportbund und Landestanzsportverband Sachsen e.V.
DANKE
an die Formationstänzerinnen und -tänzer.
Danke
wir kommen gerne wieder.
Mit freundlichen Grüßen aus Dresden
Ralf Bartholomäus und Raymonde Figula
vom TSK Residenz Dresden
PS: Die Mannschaft desTSKRDD mit den Paaren Dr. Hans-Detlev & Ulla Tausche sowie Ralf Bartholomäus und Raymonde Figula gewannen den Teamkampf der
8. Landesseniorenspiele Sachsen
M. Hölschke
Sportwart TSKRDD