Beim Ball alles perfekt
Ingeborg Schunke - Frau des Jahres
Frühlingsball im Da Capo - Erst ab Rang zwei wurde es spannend
In Pirna wird gern getanzt
Osterfest in Buchholz
Heiß – Heißer - Am Heißesten



Beim Ball alles perfekt

Frühlingsball des Tanzclubs Rot-Gold Meißen und der ADTV-Tanzschule Hölschke

 

Mit dem 3. Jahrgang waren die Erwartungen hoch gesteckt, schließlich beginnt ab dem dritten Jahr eine Tradition. Die Karten waren um Nu ausverkauft, seitens des Tanzclubs sorgte der gute Geist im Club, Ursula Schicke dafür. Wird es Abwechslungen zu den vorhergehenden Bällen geben?

Nicht auf der Tagesordnung der Veränderung stand der Ort Burgkeller Meißen mit seinem einzigartigen Ambiente (es wäre nicht übel, könnte der Saal an jeder Seite fünf Meter zugeben) und die Formation des Abends „Happy Feeling“ aus dem Vogtland, die frisch wie immer vielseitig den Tanz begleiteten. Sie hatte sich auf einer Musikantenposition verändert, das brachte auch neue Ideen in der Band. Ebenfalls nicht zu verändern war der Empfang der Gäste, insbesondere der Damen, die wieder mit einer Rose des Blumengroßhandels Schünemann begrüßt wurden. Dank an Andrea Schünemann, die auch für die Gestecke verantwortlich zeichnete, die im Laufe des Abends die Akteure des Showprogramms belohnten.

Den Eröffnungsteil bestritten Kinder mit vorerst einfachen Tänzen aus den Vereinen TSV Schwarz-Weiß Freiberg, TSC Serenade Dresden, TSK Residenz Dresden und dem heimischen TC Rot-Gold Meißen, die einmal im Tanzsport an große Vorbilder in Sachsen anknüpfen sollen. Dazu gehörte auch ein „Affentanz“, bei dem man sich kindgerecht mal so richtig zum „Affen machen“ konnte. Im Herbst wird es dann in einem gemeinsamen Trainingslager in Schneeberg ernster zur Sache gehen.

Der Tanzclub Rot-Gold bereicherte den Abend wieder mit der Formation und mit Orientalischem Tanz. Die zwei Paare des TSK Residenz Dresden Ringo Hölschke/Anne Phan und Marco Albrecht/Constanze Nicklisch brillierten in ihren jeweiligen Paradedisziplinen Standard und Latein.

Ein Highlight des Balles war der Auftritt der „Dark Angels“, einer männlichen und weiblichen Contorsionsdarbietung, was landläufig unter Kautschukakt bekannt ist. Höchste Qualität war zu bewundern, sind es doch junge Leute, die ihr Hobby im Verein der Artistenschule in Coswig (www.coska.de) ausüben. Der Satz „warum denn in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah“, traf hier absolut zu.

Dazwischen immer wieder Zeit für die Gäste, selbst zu Tanzen. Abschluss der Shows bildete ein Auftritt der Trainer Michael und Renate Hölschke mit den verrückten Tänzen aus den mitvierziger Jahren Samba, Tschiou und Zitterfox.

Im Februar diesen Jahres wurde das Abkommen zwischen den Organisationen Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband (ADTV) und Deutscher Tanzsportverband (DTV) erneuert. Der Geist der Vereinbarung zielt auf Kooperation und gemeinsame Aktionen hin. Der zusammen veranstaltete Ball des Tanzclubs Rot-Gold Meißen und der ADTV-Tanzschule Hölschke ist dafür ein gutes praktisches Beispiel.

 

M. Hölschke




Ingeborg Schunke - Frau des Jahres

Dietrich Rupp, der Präsident des Landestanzsportverbandes Sachsen, ehrte in der diesjährigen Jahreshauptversammlung eine Frau, die aus dem Tanzsport nicht wegzudenken ist: Ingeborg Schunke. Sichtlich überrascht nahm sie die Glückwünsche entgegen. Bei allen Landesmeisterschaften, die der STK Impuls Leipzig oder der TK Blau-Gold Leipzig bislang ausrichteten, fungierte sie als Beisitzerin, ebenso bei allen „Messemännchen“. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen auf diesem Gebiet wird sie sehr gern auch von anderen Vereinen eingesetzt. Als es noch vor allen „Deutschen“ Gebietsmeisterschaften gab, war sie im gesamten Gebiet „Ost“ die Beisitzerin. Seit vielen Jahren ist sie Assistentin von Dr. Horst Galle bei den Weiterbildungsveranstaltungen für Turnierleiter, Beisitzer und Protokollführer in Sachsen. Sie ist Schatzmeisterin des STK Impuls Leipzig und war in den ersten Jahren zweimal in der Revisionskommission des LTVS. Mit ihrem Mann Peter ist Ingeborg Schunke seit mehreren Jahren „Kontrollorgan“ für den Deutschen Tanzsportverband bei der Auswertung der Turnierunterlagen anderer Bundesländer. Sie erfüllt ihr Ehrenamt mit hohem Einsatz, herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung und zum Geburtstag!

 

Heike Herzberg





Frühlingsball im Da Capo - Erst ab Rang zwei wurde es spannend

TC Rot-Weiß Leipzig bat zum Frühlingsball im Da Capo aufs Parkett – zwei Berliner Spitzenpaare dominierten die Wettbewerbe

Tanzsport vom Feinsten gab es am Samstag, den 12.04.2008 in Leipzig zu erleben. Der TC Rot-Weiß hatte zur achten Auflage seines traditionellen Frühlingsballes ins Automobilmuseum „Rübesam’s Da Capo“ nach Leipzig Plagwitz gebeten und insgesamt 240 Gäste kamen. Darunter Spitzentanzpaare aus Sachsen, Thüringen, Bayern, Brandenburg und Berlin. Insgesamt gingen bei den Einladungsturnieren der Sonderklasse dreizehn Sonder- und A-Klassenpaare an den Start. Dem TC Rot-Weiß Leipzig ist es mit Hilfe von zahlreichen Sponsoren und zuverlässigen Partnern erneut gelungen eine exklusive Turnierveranstaltung im traumhaften Ambiente des Leipziger Kleinods Da Capo zu veranstalten.

Die Standarddisziplin wurde erwartungsgemäß von den aktuellen Finalisten der Deutschen Meisterschaften der Sonderklasse über zehn Tänze, Steffen Zoglauer/Sandra Koperski von Blau-Silber Berlin Tanzsportclub, dominiert. Die Wertungsrichter zogen im Finale ausschließlich die Note 1 für das sympathische Paar aus Berlin. Ab Rang zwei wurde es spannend. Erst beim Quickstep fiel die Entscheidung zugunsten von Valeri Wolf/Ksenia Makhortova vom TC Rose Forst. Stsiapan Hurski/Tasja Schulz (Ahorn Club im Polizei-Sport-Verein Berlin) wurden nur äußerst knapp geschlagen. Danach folgten zwei Leipziger Paare: Daniel Wellhöfer/Marion Hopf (STK Impuls) und Jens Kaiser/Ulrike Schulz (TC Rot-Weiß).

Prominent besetzt war auch der Wettbewerb in den lateinamerikanischen Tänzen. Die Jugend-Vizeweltmeister aus dem Jahr 2007 und aktuellen Finalisten der Deutschen Meisterschaften der Sonderklasse (Latein) Andrej Kazlouski/Jana Ritter boten einen spektakulären Auftritt. Auch sie überzeugten die Wertungsrichter, die ebenfalls alle Bestnoten für die Berliner zogen. Marcus Heffner und Marina Scharin vom TSC Rot-Gold Casino Nürnberg und Zoglauer/Koperski belegten Platz 2 und 3, wobei es auch hier äußerst knapp zuging. Weiterhin ins Finale kamen die zwei Paare von STK Impuls Leipzig Niemann/Davydowa (Platz 4) und Wellhöfer/Hopf (Platz 6) sowie Hurski/Schulz (Platz 5) und Wolf/Makorthova (Platz 7). Publikumsliebling und damit Gewinner des obligatorischen Oldtimermodells wurden, wie im Vorjahr, Stsiapan Hurski/Tasja Schulz.

Gerahmt wurden die Wettbewerbe wie in allen Jahren zuvor von einem kurzweiligen Showprogramm. Die kleinsten Tänzerinnen des TC Rot-Weiß zeigten stolz ihr Können, orientalischer Tanz war zu sehen sowie die Publikumslieblinge der Leipziger Tanzszene, die international renommierten Standard-Spezialisten Oliver Thalheim und Tina Spiesbach. Besonders gefreut hat es Turnierleiter Sven Handschuh, dem Präsidenten des TC Rot-Weiß und Hauptorganisator des Abends, dass auch die Showformation „Dance Attack“ aus Weißwasser mit zwei Auftritten zum Gelingen des Abends beigetragen hat. „Tanzsport ist nicht nur toll anzusehen, sondern auch zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden“, sagte Handschuh am Rande des Geschehens. In den vergangenen fünf Jahren konnte die Zahl der Mitgliederzahl des TC Rot-Weiß von 160 auf derzeit 250 gesteigert werden.

 

S. Handschuh





In Pirna wird gern getanzt






Der Aufforderung: „Pirna tanzt“ folgten am11. und 12.April 2008 rund 450 Besucher in die Herderhalle Pirna-Copitz. Nun schon zum fünften Male veranstaltete der TSC Silberpfeil ein Wochenende mit zwei Tanzabenden.

Der Freitagabend stand ganz im Zeichen des Tanzens für Jedermann. Die Tanz- und Galaband JAZZACUDA zeigte ihr umfangreiches Repertoire und DJ Thom ergänzte das musikalische Angebot des Abends.

Wie kann die Begeisterung für das Tanzen besser an das Publikum weitergegeben werden, als durch die jüngsten Mitglieder des Vereins? Unsere Turnieranwärter, bei denen der Jüngste erst seit Januar dabei ist, zeigten einen Querschnitt ihres Könnens. Unter Leitung von Ulrich Herrmann und Christoph Rosenkranz ist diese Gruppe mittlerweile auf sieben Paare angewachsen. Noch jünger sind die Mitglieder der Papstdorfer Gruppe, die sechs Paare umfasst und aus der Kooperation unseres Vereins mit dem dortigen Kindergarten entstanden ist. Das gibt uns Hoffnung, dass unsere Turniertanzabteilung, die zurzeit leider nur aus drei aktiven Paaren besteht, bald wieder verstärkt wird.

Beifall ernteten an beiden Tagen aber auch alle anderen Schautanzeinlagen des Vereins.

So zeigten die drei Jazz Modern Dance Gruppen ihr Können und die Turniertänzer rissen das Publikum mit Standard- und Lateintänzen mit. Nicht weniger aufgeregt als die Kinder waren auch die Erwachsenen bei ihren Schautänzen. Die Linedancegruppe zeigte, dass Tanzen auch ohne Partner sehr viel Spaß bereiten kann.

Eröffnet mit einer Polonaise der Erwachsenen-Freitag-Breitensportgruppe und der Begrüßungsrede des Vereinsvorsitzenden Frank Hering und des Oberbürgermeisters Markus Ulbig, begann am Samstag pünktlich um 19:00 Uhr das traditionelle Ballturnier.

Der Pokal der Stadt Pirna war das Ziel der Turnierpaare der Hauptgruppe A, die an diesem Abend in Standard und Latein ihr Können unter Beweis stellten. Insgesamt 13 Paare aus Dresden, Leipzig, Borna, Altenburg und sogar Münster gingen an den Start.

Die Teilnehmer im Standard stellten sich dem Publikum nacheinander mit einem Wiener Walzer vor und wurden mit einer Rose und viel Applaus in Pirna herzlich willkommen geheißen.Für drei Paare bedeutete die Vorrunde leider schon das Aus. In der Endrunde waren

für die Zuschauer sicher alle Paare eine Augenweide, doch die Wertungsrichter sind mit ihrem Urteil etwas strenger und leider schaffen es immer nur drei Paare auf das Treppchen.

Im Standard ging der 1. Platz an Gregor Pagel/ Isabel Bauer vom STK Impuls Leipzig. Sie erwiesen sich bis auf den Quickstep als klare Favoriten in den anderen vier Tänzen und verwiesen Markus Ziebegk/ Jenny Müller (TSC Excelsior Dresden) und Tom Uhlig/ Lisa Uhlig (TSK Residenz Dresden) auf die Plätze 2 und 3.

Bei sechs gemeldeten Paaren im Latein wäre es möglich gewesen, gleich die Endrunde und damit mit offener Wertung zu tanzen. Doch im Interesse der Paare gab es erst eine „Vorrunde“. Temperament, Leidenschaft, Energie - das macht die Lateintänze aus. Wäre es nach den Zuschauern gegangen, dann hätte jeder der fünf Tänze durchaus auch zehn Minuten dauern können. Doch wer sich im Turniertanz auskennt, der weiß, dass z.B. nach anderthalb Minuten Jive die Puste im wahrsten Sinne des Wortes raus ist. Der Funke sprang auf das Publikum über und die Tänzer wurden mit viel Zwischenapplaus belohnt.

Durchgesetzt haben sich am Ende Markus Ziebegk/ Jenny Müller vom TSC Excelsior Dresden. Phil Schwarick/ Franziska Schöne vom selben Verein freuten sich über Platz 2 und der 3. Platz ging an das Paar Sebastian Meyer/ Susann Jehnichen vom TSZ Borna/ Neukirchen. Umso erfreulicher, hat doch Susann ihre ersten Tanzschritte bei uns in Pirna beim Silberpfeil erlernt.

 

Die Bedeutung von „PIRNA TANZT“ und insbesondere dem Ballturnier, wird auch dadurch unterstrichen, dass das Regionalfernsehen Pirna TV immer mit dabei ist und so die Begeisterung für das Tanzen auch einer großen Zuschauerzahl näher bringen kann.

Auch in diesem Jahr sorgte die Hotelfachschule Pirna für die gastronomische Betreuung. Für die jungen Auszubildenden sind solche Veranstaltungen sicher eine Herausforderung, die sie bravourös gemeistert haben.

Ohne die zahlreichen Sponsoren aus Pirna und Umgebung wäre sicher Vieles nicht möglich gewesen. So konnte jedes startende Paar anspruchsvolle Präsente und Blumengebinde mit nach Hause nehmen. Für die Plätze 1-3 in Standard und Latein konnten insgesamt 600 € Trainingskostenzuschuss überreicht werden.

Der Dank des Vereins gilt dem Hauptsponsor, der Volksbank Pirna und allen anderen Sponsoren für ihre tolle Unterstützung, ebenso dem phantastischen Publikum, das wir gern im Jahre 2009 wieder begrüßen möchten, wenn es zum sechsten Male heißt: „Pirna tanzt“.

 

Sylvia Sonntag

 





Osterfest in Buchholz

Ranglisten beim Ostermarathon

 

Bei österlicher Rückkehr des Winters kam für die sächsischen Teilnehmer im Lateinbereich noch keine frühlingshaften Gefühle auf. Um so besser war die Präsentation im Standardbereich.

In der Rangliste der JUN-II-B(STD) hatte Sachsen mit einem Viertel der 15 Starter zwei Finalpaare zu verzeichnen: Benjamin Böhme/Ina Gröbe, TSC Leipzig und Sergej Piskun/Sofiya Derr, TC Saxonia Dresden auf Rang vier und fünf. Gregor Ehrlich/Laura Körndörfer, TSZ Muldental im Semifinale auf Platz sieben.

In der JUG-A(STD) wiederum vier sächsische Paare von 16 am Start mit der Erfolgsquote: Benedikt Grünberg/Isabell Derichs auf Rang drei und Tom und Lisa Uhlig auf Platz acht, beide TSK Residenz Dresden (Ergebnisse bei www.ostermarathon.de)

Buchholz liegt schon im Land Niedersachsen, gehört aber sportlich nah zu Hamburg und Bremen. Der Verein hatte in seinem noch neuen Vereinsheim für eine angenehme Atmosphäre und vorbildliche Betreuung gesorgt. Für nächstes Jahr ist angekündigt, dass beim Ostermarathon 2009 neben der Tanzsportjugend Bremens und Hamburgs auch die vom Niedersächsischen Verband mit von der Partie sein wird, dann der Austragungsort wahrscheinlich in Braunschweig.

 

Michael Hölschke





Heiß – Heißer - Am Heißesten

TBW-Star-Trophy 2008 in Karlsruhe

 

War es auf der Hinfahrt nach Karlsruhe doch recht kühl, so änderte es sich schlagartig beim Betreten der Turnierstätte. Auf den drei Flächen ging es schon in den Vormittagsstunden beim zweiten Turnierwochenende der TBW-Star-Trophy heiß her. Die Statistik sprach am Ende von rund 600 Starts bei knapp 40 Turnieren verteilt über die zwei Tage.

Heiser war die Stimme von Turnierleiter Dieter Köpf. Er ließ es sich trotzdem nicht nehmen, die Paare der D - und C - Klasse auf ihre Pausen beim Wiener Walzer, Slowfox, Samba und Paso Doble hinzuweisen bzw. die offene Wertung bei einem Einzelfinale zu verkünden. So moderierte er trotz dieser Einschränkung durch den gesamten ersten Tag.

Am heißesten war die Stimmung gegen Mittag am Sonntag, als zu frühsommerlichen Temperaturen die Turniere der Lateinsektion ausgetragen wurden. Es machte richtig Spaß zuzuschauen oder dann später selbst vorm Publikum zu tanzen. Bedauerlich war, dass das Turnier der Hgr S Latein mangels Beteiligung ausfallen musste. Warum man die Möglichkeit der Kombination mit der Hgr A bzw. Hgr II S (welche auch fast ausgefallen wäre) nicht ins Auge gefasst hat, blieb für mich unklar.

Trotz großer Startfelder wurde der Zeitplan fast minutiös eingehalten. Ein Dankeschön an dieser Stelle an die Organisatoren und Helfer der Veranstaltung, welche wieder als gelungen bezeichnet werden darf.

Für uns war es ein schönes und auch erfolgreiches Wochenende mit 8. und 9. Plätzen jeweils in der Hgr bzw. Hgr II Std. Damit wurden weitere wertvolle Punkte für das im August stattfindende Endturnier der TBW-Star-Trophy-Serie in Mannheim gesammelt.

 

RH