Ergebnisse:
Rangliste HGR S Standard - 37 Paare am Start
4. Platz: Daniel Wellhöfer/Marion Hopf STK Impuls Leipzig
9. Platz: Jens Kaiser/Ulrike Schulz TC Rot-Weiß Leipzig
10. Platz: Martin Herrmann/Elisabeth Wiedenbruch STK Impuls Leipzig
Sen. I S Standard vom 20.1.2008 – 59 Paare am Start
14. Platz: René und Heike Seyboth STK Impuls Leipzig
Herzlichen Glückwunsch den Paaren!
Im Rahmen der 10. Donautanztage fanden am 12. und 13. Januar 2008 die Turniere der TBW-Star-Trophy im bayrischen Neu-Ulm statt. Die Donau trennte also nicht zwei Bundesländer voneinander sondern führte über ihre vielen Brücken Tanzsportler aus ganz Deutschland und auch aus den benachbarten Staaten zusammen. Bei soviel Zusammenarbeit konnte es ja nur eine gelungene Veranstaltung werden. Auf drei parallelen Flächen kämpften die Paare im sportlichen Wettstreit um Punkte und Platzierungen. Alle Klassen der Hauptgruppe und Hauptgruppe II wurden jeweils an beiden Tagen in der Standard- und Lateindisziplin ausgetragen, Doppelstartmöglichkeiten durch die Paare genutzt. Die Turnierleitung führte flott durch das Programm, so dass es zu keinen nennenswerten Verspätungen trotz großer Starterfelder kam. Erfreulich aus sächsischer Sicht war, dass die Dresdner Ringo Hölschke & Anne Phan (TSK Residenz Dresden) bei ihren ersten Turnieren in der Hgr II S Std mit einem 6. und 3. Platz von 18 bzw. 16 Paaren einen gelungenen Auftakt ihrer gemeinsamen tänzerischen Zukunft setzen konnten.
Die Trainingshalle in Markleeberg bei Leipzig war... nun sagen wir mal... noch nicht richtig geheizt. Der gefühlte Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen war eigentlich nicht wirklich auszumachen. Trotzdem trafen sich am 05. Januar 2008 ca. 20 Boogieverrückte aus Sachsen und aus Berlin, um sich an diesem und zwei weiteren Wochenenden in die Tiefen des Kursleiters für Boogie Woogie einführen zu lassen. Da aber nichts über einen frisch gebrühten, extra heißen Kaffee geht, um an einem Samstagmorgen die Geister zu beleben, hatten sich die rührigen Ausrichter von „The Jukebox Stompers Markleeberg“ dabei nicht lumpen lassen. Also hieß es die Hände schön um den Kaffeebecher geschlungen, den Anorak bis Anschlag zugezogen und die Füße in den Schuhen fleißig in Bewegung gehalten.
Der Deutsche Rock'n'Roll und Boogie Woogie Verband (DRBV) hat für seine Mitglieder die Möglichkeit einer Übungsleiterausbildung geschaffen, die es den Teilnehmern nach 40 Lehreinheiten und bestandener Prüfung erlaubt, Tanzhungrige in diesen genialen Tanz einzuführen. Als „Vorstation“ zum Trainier C, einer mit 120 Lehreinheiten doch sehr zeitaufwändigen und damit auch kostenintensiven Ausbildung, haben die Teilnehmer die Möglichkeit, bereits erste Lehrerfahrungen zu sammeln, um sich dann evtl. doch noch für den Trainer C zu entscheiden. Ein Team von Dozenten um die Lehrwartin Boogie-Woogie des DRBV, Frau Karin Seifert-Punk, hat sich dazu viele Gedanken gemacht. Der Boogie Woogie ist von je her ein Tanz, der von Improvisation, Musikgefühl und Musikinterpretation lebt. Aus diesem Grund hatten sich im Laufe der Jahre viele „Tanz- und Trainingsstile“ entwickelt, die es den Tänzern nicht immer einfach machte, einen fairen Vergleich mit internationalen Paaren einzugehen und die vor allem den fleißigen Teilnehmern von diversen Workshops im In- und Ausland immer wieder Kreativität und schnelles Umdenken abforderte. Die Trainer hatten einfach keine einheitliche Basis. Das sollte mit der Schaffung einer „Grundschule“ für Boogie Woogie geändert werden und ist daher Inhalt der Kursleiterschulung.
Eine weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil dieser Trainer C – Vorstufe, ist die Möglichkeit, dass auch nicht verbandsorganisierte Vereine – nach Rücksprache und Genehmigung des jeweiligen Landesverbandes – daran teilnehmen und das entsprechende Zertifikat erwerben können. Damit ergeben sich Kontakte zwischen Vereinen, Landesverband und DRBV, die es den Verantwortlichen ermöglicht, die Verbandsmitgliedschaft mit ihren Vor- und Nachteilen einmal in Ruhe und gemeinsam zu erörtern. Sehr oft hat das bereits dazu geführt, dass sich Vereine im Verband angemeldet haben, um eben von den Vorteilen einer professionellen Verbandsorganisation zu profitieren. Die Außenwirkung einer fach- und sachgerechten Trainerausbildung ist einfach nicht zu unterschätzen.
Und selbst wenn Vereine diese Möglichkeit nicht nutzen wollen, so entwickeln sich doch auch Kontakte, die es „nur noch“ zu pflegen gilt. Um den Tanz von den Boogie-Hochburgen breitzutragen, hinaus auf die „weißen Flecken“ der Deutschland-Rock'n'Roll-und-Boogie-Woogie-Landkarte.
Und so werden sie sich wieder treffen, in der Halle in Markleeberg. Diesmal sind sie aber noch besser gewappnet. Dicke Socken für die Füße und man hört, auf den einen oder anderen Kuli wartet ein kleiner Pullover...
I & B Kionka
Tanzen im Schulsport - raus aus den Kinderschuhen -
Jazz-Dance für den Unterricht – von der Vorbereitung einer Tanzsequenz über Variationen mit einer Gruppe im Raum bis hin zur fertigen Choreografie - „Come on and Dance!“
Der Tanz als Lernbereich gewinnt immer mehr an Bedeutung. Seit 2006 werden in Sachsen berufsbegleitende Weiterbildungen für LehrerInnen angeboten, die das Fach Sport unterrichten oder als Tanzpädagogen an ihrer Schule tätig sind. Das Gemeinschaftsprojekt von Kultusministerium und Landestanzsportverband Sachsen e. V. unterstützt die Fachkräfte mit Anregungen für einen methodisch aufgebauten Unterricht, der die Schüler in Anlehnung an den Lehrplan begeistern und fesseln soll. Dabei soll in Zukunft eine Zusammenarbeit zwischen Schulen und den ortsnahen Tanz-Vereinen angestrebt werden.
Insgesamt nahmen im Jahr 2006/2007 192 LehrerInnen an 6 Weiterbildungsangeboten in Dresden, Chemnitz, Leipzig, Bautzen und in der Sportschule auf dem Rabenberg teil, wobei die Inhalte speziell auf Mittelschulen und Gymnasien zugeschnitten waren.
Tanzen ist ein Ausdruck von Lebensfreude und soll vor allem Spaß bereiten. Deshalb werden in den Fortbildungen die einfachen Tanzsequenzen mit Improvisations- und Gestaltungsaufgaben vorbereitet und können dann in verschiedenen Schwierigkeitsstufen variiert werden. Um die Freude an der Bewegung, Kreativität und Fantasie anzuregen, sollen die Schüler/Innen angehalten werden, sich bei der Gestaltung der Choreografie durch Raumwege und Raumaufteilung aktiv einzubringen. In weiteren Projekten könnte die Vorbereitung einer Aufführung mit der Anfertigung einfacher Kostüme und Requisiten sowie Präsentationsmöglichkeiten im Mittelpunkt stehen.
Damit die erlernten Schritte und der methodische Aufbau zu Hause nachvollzogen und aufgearbeitet werden kann, erhält jeder Teilnehmer Aufzeichnungen zu den Inhalten und der Choreografie sowie eine DVD mit den erlernten Schrittsequenzen und Variationsmöglichkeiten. Ein Dank an dieser Stelle der JMD-Oberliga-Formation „Twister“ vom Tanzzirkel Großenhain e. V. und der JMD-Kinderliga-Formation „Blizzard“ vom Tanzclub „Choreo’s“ aus Döbeln, die sich für die Videoaufnahmen zur Verfügung stellten.
Die verantwortliche Dozentin und Beauftragte des LTVS für „Schulsport“ Angela Iser arbeitet bereits seit 18 Jahren als freie Tanzpädagogin und Choreografin mit Schulen und Vereinen zusammen. Sie absolvierte ihre Tanzleiter-Ausbildung beim Thüringer Tanzverband e. V., besitzt die JMD-Trainer-C- sowie Turnierleiter-Lizenz, ist deutschlandweit als Wertungsrichterin bei JMD-Turnieren unterwegs und unterricht seit 2006 als Diplom - Bewegungspädagogin nach der Franklin-Methode ® .
Die Resonanz auf die Angebote war und ist durchweg positiv. Deshalb wird auch in Zukunft eine Zusammenarbeit angestrebt. In diesem Schuljahr ist das Konzept auf die Grundschulen ausgerichtet.
Das freudvolle ästhetische Bewegen, einzeln, paarweise oder in Gruppen, ist wichtiger als die Bewegungsperfektion. Der Reichtum des Kindes ist seine enorme lebendige schöpferische Phantasie. Beim Tanzen können die Kinder ihr Gefühl für den eigenen Körper verbessern, mit ihren Bewegungsmöglichkeiten experimentieren, neue Bewegungsformen ausprobieren und in ihr Bewegungsrepertoire integrieren. Das Experimentieren und Gestalten beim Tanzen wirkt sich fördernd auf das Körperbewusstsein aus. Ein gutes Körperbewusstsein hat nicht nur eine Steigerung der körperlichen Fitness zur Folge, sondern auch ein gutes Selbstbewusstsein. Das Tanzen sorgt für ein gutes körperliches Gleichgewicht in einer bewegungsarmen Welt.
Leider mussten trotz reger Nachfrage bereits 2 Veranstaltungen in Chemnitz und Dresden abgesagt werden, da nicht genügend Anmeldungen zu verzeichnen waren. Der Ausbildungskomplex mit neuen Terminen für Grundschulen beginnt im Februar. Ausschreibung und Anmeldungen sind im Fortbildungskatalog des Kultusministeriums unter www.sachsen-macht-schule.de zu finden.
Angela Iser
Inhalte:
- niedriger Abstraktionsgehalt
- schließt an die Erlebniswelt der Kinder an
- sowohl für Mädchen, als auch für Jungen interessant
- die Möglichkeit zur Selbstdarstellung durch den Tanz
- die Förderung und Entwicklung der Kreativität sowie
- das in Gang setzen von emanzipatorischen Prozessen
Schwerpunkte
- Tanzelemente: Zeit – Raum
- Basistechnik kindgerecht verpackt (Bodyplacement, Level, Körperebenen, Basisschritte)
- Bewegungsvielfalt und Bewegungsphantasie
- Körperwahrnehmung (Platzierung und Reizempfindung)
- Sinneswahrnehmung (tasten, hören, sehen)
- Orientierung im Raum
- Bewusstheit von rhythmisch-zeitlicher Einteilung und deren Umsetzung in Bewegung
- Motivation durch Musik und Rhythmus
- Anregung der Phantasie, der Kreativität und Imagination
- Körpersprache - Improvisation - Präsentation
- Organisationsformen (Paar – kleine Gruppen – Kreis – Pulk)
- Kooperationsfähigkeit in der Gruppe
- Ideen, um Tanzprojekte zu entwickeln
Ziele:
Eine Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen angestrebt.
- Integration des Tanzes in den Schulen
- Unterstützung der Lehrer mit Material und Anregungen
- in Anlehnung an den Lehrplan
- Begeisterung der Schüler am Tanz
- Motivation der Schüler zur Mitgliedschaft in Tanzvereinen
- Unterstützung der Schulen bei Projekten
- Werbung für den Landestanzsportverband Sachsen e. V.
Weitere Informationen über:
- Rock Challenge Dresden
- Einsatz von Wertungsrichtern des LTVS bei Schulwettbewerben im Tanz
- Erarbeitung einer Broschüre „Tanz in der Schule“
- Prädikats-Verleihung Tanzsportbetonte Schule – Schulsportbetonter Verein
folgende Bewerbungen für das Prädikat liegen vor:
Neu-Bewerbungen (Prädikat und Geldpreis):
Tanzsportbetonte Schule: 8
Schulsportbetonter Verein: 3
Gemeinsame Bewerbung: Tanzsportbet. Schule: 2; Schulsportbet. Verein: 2
Wiederbewerbung Geldpreis:
Tanzsportbetonte Schule: 3
chulsportbetonter Verein: 0
Gemeinsame Bewerbung: Tanzsportbet. Schule: 3; Schulsportbet. Verein: 6