Übersicht
„Tag des Tanzens“ – einmal ganz anders!
Lausitzpokal - Mit Stolz können wir wieder unserer Jugendgruppe gratulieren!!
Paarnotizen
Internationales Tanzturnier des TSC Hoyerswerda – ein Zuschauermagnet
Herbstpokale bleiben im Inland
Hilfe und Engagement vor Ort - Deutsche Meisterschaft in Leipzig
Senioren auf dem Vormarsch?! – Deutsche Meisterschaft Senioren I S Standard



„Tag des Tanzens“ – einmal ganz anders!

Den am 5. November 2006 bundesweit ausgeschriebenen „Tag des Tanzens“ nutzte der Tanzsportclub Leipzig e.V., um seinen Mitgliedern und Freunden eine Show unter dem Motto. „Tanz im Wandel der Zeit“ zu präsentieren. Zugegebenermaßen war auch das 10-jährige Bestehen des Clubs Anlass, eine solch aufwendige Veranstaltung zu stemmen. Rund 100 Tänzerinnen und Tänzer des TSC Leipzig (das sind immerhin 40% aller Mitglieder) boten den rund 400 Gästen farbenfrohe Tanzdarbietungen und demonstrierten damit das Leistungsspektrum und –vermögen ihres Clubs. Präsident Michael Böhme konnte unter den Ehrengästen auch den Präsidenten des Landestanzsportverbandes, Herrn Dietrich Rupp herzlich begrüßen. Die Darbietungen begannen mit einem mittelalterlichen Hoftanz und endeten mit einer frech-frivolen Darbietung der Turniermädchen. Und dazwischen erfreuten sich die Gäste an Menuett, Cancan, Altberliner Tänzen, Charleston, Boogie-Woogie, Blues, Cha-Cha-Formation, Vorführungen der Kinder und Senioren, herrlichen Darbietungen der Jazz- und Modern Dance-Truppe sowie an einer Standard- und Latein-Show der Turnierpaare. Dass zwischen den einzelnen Darbietungen das Parkett den Gästen zur Verfügung stand, versteht sich von selbst.

Eine gelungene Veranstaltung, wie von den vielen Gästen bestätigt wurde und sicher eine der besten Werbungen für den Tanzsport, auch mit dem Ziel, neue Interessenten zu gewinnen.

 

Hans-Volker Seiler

Pressewart




Lausitzpokal - Mit Stolz können wir wieder unserer Jugendgruppe gratulieren!!

Im Finale beim Lausitzpokal erreichten die Gangs of Rock’n’Roll einen fantastischen

3. Platz!! Nach dem Bestehen des Vorausscheids musste die Gruppe hart arbeiten und innerhalb von ungefähr einem Monat ein komplett neues Stück einstudieren, was vom Veranstalter gefordert wurde. Ohne etliche Zusatztrainings an Sonntagen und verlängerte Trainingszeiten wäre nicht daran zu denken gewesen, ein ordentliches und präsentables Programm zeigen zu können. Doch mit viel Mühe, Schweiß auf der Stirn und guter Zusammenarbeit haben es die neun Kids geschafft das Publikum, die Jury und besonders ihre Trainer beim Finale zu begeistern. Nach dem ersten Stück, was reibungslos ablief und die Zuschauer wieder in den Bann gezogen hat, gaben sie beim zweiten Stück noch mal richtig Gas und es war deutlich zu sehen, wie viel Spaß sie dabei hatten. Mit einem einheitlichen Strahlen auf den Gesichtern freute sich unserer Jugendgruppe und zeigte wieder mal, was in ihnen steckt und welch hohes Level sie schon erreicht haben. So haben sich zum Ende hin die Schufterei und der Stress auf jeden Fall gelohnt!!!

 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an

Julia, Nadine,Linda, Lotti, Elli, Richard, Laura, Lisa, Linda




Paarnotizen

Mit Bedauern nimmt das Präsidium des Landestanzsportverbandes zur Kenntnis, dass das Geschwisterpaar Richard und Doreen Weigel, TSC Serenade Dresden, ihre tänzerische Laufbahn nach über 15 Jahren aktivem Tanzen beendet haben. Ihnen sei Dank für das zuverlässiges Wirken für unseren Verband.

 

Ringo Hölschke/Cornelia, TSK Residenz Dresden, verpassten beim Deutschlandpokal der Hauptgruppe-II-S(STD) in Glinde mit dem Anschlussplatz knapp das Semifinale.

 

Benedikt Grünberg/Isabell Derichs, TSK Residenz Dresden belegten beim Ranglistenturnier der Jugend-A Baltic Youth Open Platz fünf (Latein 9.), Marcel Kunitzsch/Elisa Seifert, TC Rot-Weiß Leipzig waren beim gleichen Turnier im Semifinale neunte.

 

M.H.

 

Den größten Erfolg ihrer bisherigen tänzerischen Laufbahn landeten Sebastian Bronst/Tina Kräcker, TSZ Borna/Neukirchen. Beim Deutschlandpokal der Hauptgruppe-A Latein verpassten sie im Feld der 83 gestarteten Paaren nur knapp das Finale und kamen auf einen geteilten 7-8. Platz. Die zwei weiteren sächsischen Paare: 28-29. Wolf/Müller, TSC Excelsior Dresden, 42-44. Näther/Neuhäuser, TSZ Borna/Neukirchen.

 

TSZ Borna/N.




Internationales Tanzturnier des TSC Hoyerswerda – ein Zuschauermagnet

Vier Stunden Tanz, zwölf Paare aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Polen und Russland sowie eine elegant brillierende St. Petersburger Kinderformation: Die über 800 Gäste in der restlos ausverkauften Lausitzhalle haben am 28. Oktober einen Tanzabend der Superlative in Hoyerswerda erlebt.

„Aus einem kleinen Entlein ist ein richtiger Schwan geworden“, sagte Rosmarie Schulze rückblickend auf die 15-jährige Geschichte des Internationalen Tanzturniers um den Ehrenpokal des Oberbürgermeisters der Stadt Hoyerswerda. Das Jubiläumsturnier stand, so wie die letzten beiden Turniere, unter der Leitung von Michael Hölschke (TSK Residenz Dresden). Was an diesem Abend, begleitet von witzig-pointierten Kommentaren von Michael Hölschke, über die Bühne ging, begeisterte das Hoyerswerdaer Publikum. Aus anfänglich zurückhaltendem Beifall wurde rhythmische Begeisterung und frenetischer (Zwischen-) Applaus.

„Was das Tanzsport-Center Hoyerswerda hier auf die Beine gestellt hat, ist ein kultureller Spiegel für die vielfältige, qualitativ hochwertige Vereinsarbeit in Hoyerswerda“, sagte Horst-Dieter Brähmig, Hoyerswerdas scheidender OB und Schirmherr des Turniers. Für ihn war die Überreichung des Pokals seine letzte offizielle Amtshandlung. Vom Vorsitzenden des TSC, Stefan Kaiser, wurde er an diesem Abend mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft samt Schärpe in den Ruhestand verabschiedet. Gleich Ehrung wurde einem langjährigen behinderten taubstummen Stammgast zuteil, der die Musik nur über Schwingungen wahrnehmen kann.

Doch bevor es zur Übergabe des Pokals kam, standen andere Stars auf der Bühne. Schon in der Vorrunde der Standardtänze wurde sichtbar, wie dicht die Leistungen beieinander lagen. Sieben Paare qualifizierten sich für die Endrunde. Zur Unterhaltung für die Zuschauer in den Wertungspausen zeigten die Kinder und Jugendlichen des TSC und der Tanzschule Schulze ihr Können mit bestens einstudierten Showtänzen. Der Höhepunkt im Showteil war dann die St. Petersburger Kinderformation (Russischer Meister 2006) mit einer Standard- und einer Lateinformation, letztere mussten die elf- bis dreizehn jährigen zwei Mal tanzen, eher ließ sie das Lausitzhallen Publikum nicht von der Bühne.

Für die Endrunde Latein qualifizierten sich sechs der sieben Endrundenpaare Standard. Die Wertungen lagen schließlich so eng, dass das Publikum den Turniersieger nicht erahnen konnte. Noch spannender wurde es, als Turnierleiter Michael Hölschke verkündete, dass es drei erste Plätze gebe. Letztendlich konnte nach vielem Rechnen das polnische Paar aus Jelena Gora, Przemil Bigat/Olga Ksiazek den Pokal zur Ehrung über zehn Tänze aus den Händen des Oberbürgermeisters in Empfang nehmen. Den zweiten Platz ertanzten sich Ivan Stepovoi/Alexandra Khromtschenko aus Russland und Platz drei ging an Ringo Hölschke/Cornelia Kriegel vom TSK Residenz Dresden.

Uwe Jawinski und Karolin Kaiser vom einheimischen TSC, die sowohl beim Turnier als auch im Showprogramm mittanzten, konnten die Herzen der Zuschauer an diesem Abend für sich gewinnen und somit den Pokal für den Publikumsliebling in Empfang nehmen.

Die Zuschauer verließen hoch zufrieden die Lausitzhalle, für sie steht der Termin, 27. Oktober 2007, bereits im Kalender. Denn dann heißt es „Herzlich Willkommen zum 16. Internationalen Tanzturnier“.

 

TSC Hoy Kai




Herbstpokale bleiben im Inland

Am 10.-12.11.2006 nahmen Daniel Wellhöfer mit seiner Partnerin Marion Hopf die Einladung des TSC Synchron Chemnitz an und reisten zum Herbstturnier ins Erzgebirge.

Am Freitagabend begann das Turnier in Annaberg-Buchholz. Hier kürte das Publikum nach Standard und Lateintänzen ihre Favoriten. Bei den startenden zwölf Paaren aus sieben Ländern belegte nach Publikumsvotum Platz 1 Kirill Netsretaer/ xana Kydryashova aus Russland und erhielten den Bergstadtpokal, gefolgt von Renato Minnig/Sigrun Bögi aus der Schweiz und Daniel Wellhöfer/Marion Hopf vom STK Impuls Leipzig.

Am Samstag fand das Lateinturnier in Chemnitz statt. Sieben Wertungsrichter aus sieben Ländern waren angetreten fachkundig die angetretenen Paare zu bewerten.Der Große Preis des Klinikums Chemnitz blieb dabei zum ersten Mal im eigenen Land. Daniel und Marion setzten sich bei diesem Turnier, das in der mit 400 Plätzen ausverkauften Chemnitz Arena über die Bühne ging, gegen die internationale Konkurrenz durch. Lagen sie nach dem Paso Doble noch gleichauf mit dem Paar aus Luxemburg, so entschied der Jive für Daniel und Marion. Dabei heimste das Siegerpaar aus Leipzig nicht nur das Votum der Wertungsrichter, sondern auch die Sympathien der Gäste mit dem Publikumspreis ein. Den zweiten Platz belegten Dimitrij Neuendank und Andreia Gaspar aus Luxemburg vor Miroslav Gago und Lucia Krncanova aus der Slowakei. Der TSC Synchron Chemnitz als Veranstalter hat das Turnier mit dem Klinikum in Folge zum vierten Mal veranstaltet, eine sehr gelungene und niveauvolle Ballveranstaltung.

Am darauf folgenden Sonntag fand in Schneeberg das Standardturnier statt. Hier glänzten Daniel und Marion von Beginn an mit ihren ausgezeichneten Leistungen. Mit 32 Einsen gewannen sie diese Disziplin souverän und erhielten aus den Händen des Bürgermeisters Frieder Stimpel den begehrten Silberpokal, welcher jedes Jahr neu kreiert wird. Der Pokal wurde zum 10. Mal vergeben, unter anderem 1999/2000 an Christoph Kies/Silke Zetzsche. Den zweiten Platz belegte das Schweizer Paar Minnig/Bögi vor dem russischen Paar Netsretaer/Kydryashova.

Ein sehr anstrengendes aber auch erfolgreiches Wochenende für Daniel Wellhöfer und Marion Hopf.

 

Klaus Hopf

STK Impuls Leipzig




Hilfe und Engagement vor Ort - Deutsche Meisterschaft in Leipzig

Der Tanzspiegel war schnell, mit Hilfe der Chefredakteurein Ulrike Sander-Reis und ihrem direkten Zugang ist die Deutsche Meisterschaft Standard im Mantelteil offiziell besprochen. Es gilt aber noch etwas nachzutragen: die Würdigung des Engagements vor Ort.

 

Dietrich Rupp, Präsident unseres Verbandes, hatte zur Eröffnung alles gut parat. Die Namen der Leipziger Vereine, die in Vorbereitung und Ausrichtung der Meisterschaft mitgeholfen haben, seien genannt: TC Rot-Weiß, 1. TSC Grün-Gold, STK Impuls, TK Blau-Gold und wie er scherzhaft formulierte, der TSC Leipzig „ohne Namenszusatz“. Deren Mitglieder haben alles getan, damit die Veranstaltung, wie offiziell im Deutschen Tanzsportverband bewertet (tolle Stimmung, guter Sport, reibungslose Organisation) bestens abgelaufen ist. Dabei wurden auch manche Dinge, ohne dass es jemand bei den Gästen, Aktiven, Funktionären bemerkte, noch ganz locker ausgebügelt, die unverhofft auftreten, wie es bei der Dimension einer solchen Veranstaltung immer sein kann.

 

Besonders das „Kinderbild“ zur Eröffnung war ein richtig gut gelungener Auftakt. Hier waren auch zwei Leipziger Grundschulen „Am Floßplatz“ und „Franz Mehring“ mit einbezogen, und die Unterstützung zog ihre Kreise bis in das Leipziger Umland mit den Vereinen TSZ Borna/Neukirchen und TC Blau-Gelb Grimma. Da steckte viel Kraft und Aufwand drin, Proben in den Vereinen, Fahrten zu Hauptprobe und schließlich Auftritt, da sei auch allen Eltern Dank gesagt.

 

Die Meisterschaft selbst war für unser Land mit dem Finalplatz von Christoph Kies/Blanca Ribas Turon sehr erfolgreich. Im Semifinale waren Oliver Thalheim/Tina Spiesbach, unterstützt von einer starken Fangemeinde auf Platz elf zu finden, sicher hatten beide und ihre Anhänger auf ein noch besseres Ergebnis gehofft. Und beachtenswert ist der Anschlussplatz an die 24-er Runde mit Daniel/Wellhöfer/Marion Hopf. Im Anschluss an die Siegerehrung würdigte Dietrich Rupp Christoph und Blanca anlässlich ihres großartig errungenen Weltmeistertitels in Moskau über Zehn Tänze mit der Goldenen Ehrennadel unseres Verbandes als äußeres Zeichen der Hochachtung für die beiden.

 

Es war die zweite Deutsche Meisterschaft in Sachsen, die erste der Jugend in Dresden hatte ebenfalls mit Sebastian Jürgens/Marina Gerlitz einen Finalisten aus unserem Land, gleiches erhoffen wir wieder, wenn nächstes Jahr die „Deutsche“ in Zwickau ausgerichtet wird.

 

Michael Hölschke




Senioren auf dem Vormarsch?! – Deutsche Meisterschaft Senioren I S Standard

Am 28. Oktober 2006 zog es eine Vielzahl der deutschen Spitzenpaare der Senioren S-Klasse ins herbstliche Heusenstamm. Grund: die dort ausgetragene Deutsche Meisterschaft in den Standardtänzen. Auch der sächsische Verband war mit dreien seiner Paare vertreten, was natürlich im Angesicht von 133 startenden Paaren, überwiegend aus den westlichen Teilen des Bundesgebiets, doch relativ wenig war. Dennoch versuchten sie alles, um gut in diesem Feld mitzuhalten. Leider war das Turnier für Andreas und Kerstin Hoffmann (TSC Excelsior Dresden) schon nach der Vorrunde mit Platz 110-111 vorbei. Verblieben für die 1. Zwischenrunde noch zwei Hoffnungsträger, die sich unter 95 Paaren schon mit den ersten Sternchen-Paaren auseinandersetzen mussten. Auch für sie endete das Abenteuer Deutsche Meisterschaft nun, für Mario und Susanne Weidner (TSC Serenade Dresden) auf Platz 99-101 und für die sächsischen Meister Kai Schönherr und Silke Ludwig (TK Orchidee Chemnitz) auf Platz 70-71. Der Freude, es bei den Deutschen Meisterschaften ein Stück weit geschafft zu haben, machte auch ein wenig Wehmut Platz, nicht so nah, wie vielleicht erhofft, an die 48er Runde herangekommen zu sein. In selbiger konnte dann auch gleich von allen Paaren bestaunt werden, wo es noch hingehen soll bzw. muß. Im Achtelfinale waren mehrheitlich hochklassische Leistungen, sowohl technisch, tänzerisch, als auch konditionell zu sehen. Da heißt es für das nächste Jahr trainieren, trainieren, trainieren. Und zu hoffen, dass in Zukunft noch mehr Paare aus Sachsen (jenseits der 35) den Weg zum Tanzsport finden und das Kontingent unseres Landesverbandes in Quantität und Qualität verstärken. Darüber hinaus bot diese Meisterschaft alles, um zu solchen Zielen zu motivieren: eine super Organisation durch den TC „Der Frankfurter Kreis“, ein ansprechendes Rahmenprogramm mit Auftritten der Lateinformation des Ausrichters und des HipHop-Weltmeisters Sven Weller, nicht zu vergessen die angenehm gestaltete Halle. Alles in allem eine tolle Veranstaltung mit sehr ansprechenden Leistungen, und für die sächsischen Paare, wenn auch nicht mit dem Gewinn von Preisen, so doch mit dem Gewinn an Erfahrungen.

TK