Die Sachsen auf der Deutsche Meisterschaft der HGR-S
Am 05. November fuhren acht sächsische Paare zur DM der Hauptgruppe S nach Nürnberg. Der dortige Club Rot-Gold-Casino Nürnberg feierte 50 - jähriges Jubiläum. Die Meistersingerhalle bot für beide Anlässe ein prächtiges Ambiente.
Unsere sächsischen Paare verteilten sich, am Ende betrachtet, recht gleichmäßig auf der Ergebnisliste, nur im Finale waren wir nicht mehr vertreten. 74 Paare waren am Start. Ohne die Sternchenpaare fehlten in der Vorrunde die Hingucker, dennoch gab es auch hier einige Paare, die sich sofort positiv abhoben und später bis zum Semifinale kamen. Dennoch sah man aber auch die gesamte Bandbreite einer S-Klasse, was bedeutet, dass einige Paare bis zum Mittelfeld noch ein großes Stück Weg und Training vor sich haben. Unter den 48 Paaren, die die Zwischenrunde erreichten, waren dann noch fünf sächsische Paare. Verabschieden mussten sich Uhlig/Uhlig (72., Excelsior Dresden), Schlichting/Schilder (geteilter 63., Casino Dresden) und Bahke/Sagner (geteilter 59., TSC Leipzig). In dieser Zwischenrunde entschied sich, wer zur Abendveranstaltung die 24er-Runde erreichen wird. Letztlich reichte es nicht für Heyden/Luckow (geteilter 35., Excelsior Dresden) und leider auch nicht Herrmann/Tippel (geteilter 26., Impuls Leipzig). Mit Sicherheit wollten sie in die nächste Runde einziehen, was von der gezeigten Leistung her auch möglich gewesen wäre.
In der Abendveranstaltung durften somit drei sächsische Paare die 24er-Runde tanzen. Besonders glücklich darüber war das Paar Piskun/Derr (geteilter 20., Saxonia Dresden), die nach ihrem Finalplatz in der Jugend A einen gelungenen Einstand in der Hauptgruppe S gaben und sich riesig freuten. Weiter vorn lagen gleich drei Paare punktgleich auf dem 14.-16. Platz, eines davon aus Sachsen, mit Kaiser/Schulz (Rot-Weiß Leipzig), die ein gutes Turnier tanzten. Ein Kreuz mehr … wäre schön gewesen. Ein sächsisches Paar schließlich zog in das begehrte Semifinale ein. Den 12. Platz erreichten Ziebegk/Müller (Excelsior Dresden), die sich hochzufrieden zeigten, diese Tür aufgestoßen zu haben. Weiter so.
Vielleicht klappt es ja irgendwann wieder mal mit einem Finalplatz für Sachsen.
Was noch? Nur etwas noch, was den früheren Ingenieur in mir sehr angesprochen hat: Ein großer ferngesteuerter Zeppelin flog Werbung für den Club Rot-Gold-Casino Nürnberg über der Tanzfläche (natürlich nicht während des Turnieres). Eine super Idee, die gut ankam.
Gunnar Lippmann