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Doppelsieg für die TSG Rubin Zwickau

01 - "ruby´motion" bei Ihrem Auftritt

02a - "Rubin Kids" und "ruby´motion" nach der Siegerehrung mit Pokal, Medaillen und Urkunden

02b - "Rubin Kids" und "ruby´motion" nach der Siegerehrung mit Pokal, Medaillen und Urkunden

03 - "Swanies" in Aktion

01 - "ruby´motion" bei Ihrem Auftritt 02a - "Rubin Kids" und "ruby´motion" nach der Siegerehrung mit Pokal, Medaillen und Urkunden 02b - "Rubin Kids" und "ruby´motion" nach der Siegerehrung mit Pokal, Medaillen und Urkunden 03 - "Swanies" in Aktion 04 - "Swanies" und "DanceForm ya!" nach der Siegerehrung mit Pokal, Medaillen und Urkunden

05 - der 15. Geburtstag von Laura-Sophie Glaap von DanceForm ya

Mit zwei Siegen kehren die Videoclip-Mannschaften der TSG Rubin Zwickau aus der Hauptstadt zurück. Am späten Samstagabend stiegen aus den drei Bussen in der Spiegelstraße überglückliche, aber auch müde Tänzer. Ein paar Stunden vorher stieg die Spannung ins Unermessliche. Alle Teams, die beim 5. Youth Dance Contest in Berlin in der Altersklasse II antraten, saßen auf dem kalten Hallenboden und schauten gebannt auf die fünf Wertungsrichter. Was werden sie wohl anzeigen? Die Wertungen wurden nach der Reihenfolge wie getanzt wurde, aufgerufen. Für das erste gestartete Team im großen Finale wurde eine gemischte Wertung angezeigt und als nächstes waren die Zwickauer dran. Ein tosender Jubel brach aus, als vier von fünf Juroren die beste Platzierung, eine „1“ nach oben hielten. Sie hatten es geschafft! Die „Swanies“ der TSG entführten zum ersten Mal den Siegerpokal in die Muldestadt. Wie sie das schafften, war schon eine Meisterleistung. Es begann schon mit einer vor Selbstbewusstsein strotzenden Stellprobe (dem Aufwärmen der Teams auf der Turnierfläche). Die Trainerin Claudia Tischler nach dem Wettkampf: „Ich dachte, die wollen jetzt alle an der Nase herumführen.“ Dann ging es zur Vorrunde und da zeigte sich, dass sie an diesem Tag top vorbereitet an den Start gingen. In einer mitreißenden Choreographie konnte jeder in der Halle sehen, welchen Spaß die Mädchen auf der Tanzfläche hatten. Sie lebten diese Choreo förmlich! Selbst noch nie da gewesene Szenen spielten sich ab: Das Turnierbüro, die Helfer im Hintergrund saßen an ihrem Tisch und gingen begeistert mit. Die Wertungsrichter, eher als nüchtern und sehr kühl wirkend, wippten mit den Füßen und Händen mit und man sah ihnen ebenfalls die Freude an. Im großen Finale flippte der mitgereiste Anhang förmlich aus. Mit Transparenten, Tröten, Trommeln, Rasseln und sonstigen Utensilien ausgestattet, feuerten sie ihr Team lautstark an. Dennoch blieb die Ungewissheit, wie die Jury wohl entscheiden wird. Diesmal hatten die Tänzerinnen sie jedoch in ihren Bann gezogen und umso größer war der Jubel nach der Verkündung. Eine war dennoch etwas traurig. Melanie Löffler, Tänzerin bei den „Swanies“ und Trainerin des zweiten Teams in der Altersklasse, den „DanceForm ya!“, überkam die Emotionen. Freude über das Erreichte als Tänzerin, aber auch die Enttäuschung, dass ihr Team „nur“ Vierte wurde. Dabei war auch das eine klasse Leistung. Die insgesamt acht Mannschaften machten es keinem der zwei Zwickauer Vertretungen leicht. Deshalb freuten sich alle, dass es auch die „DanceForm ya!“ ins große Finale schafften und bereits unter den vier besten Teams waren. Schließlich ist das Nachwuchsteam der TSG im Schnitt 2,5 Jahre jünger als die „Swanies“ und setzten sich gegen andere, wesentlich ältere, Mannschaften durch. Die 14 Mädchen nahmen die Fläche wie kein anderes Team ein. Durch ihre große Wirkkraft und Flächenausnutzung überzeugten sie ebenfalls und hätten noch mehr als nur eine „2“ eines Wertungsrichters verdient. Dennoch waren sich alle einig, dass es auch für die „DanceForm ya!“ ein großer Erfolg war und die Zukunft ihnen gehört. Aber nicht nur abends wurde getanzt, sondern bereits vormittags. Um 5.30 Uhr machten sich die ersten auf den Weg nach Berlin. Auf den Sitzen der Busse saßen viele Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren. Zum ersten Mal nahmen auch zwei Kinder-Mannschaften der TSG am großen Wettkampf in der Hauptstadt teil. Die neuen „Rubin Kids“ (sieben und acht Jahre), Kinder, die teilweise erst drei Monate beim Rubin trainieren und noch keinen Auftritt oder Wettkampf vorher bestritten, waren dementsprechend aufgeregt. Die schon etwas erfahreneren „ruby´motion“ (sie traten bisher als Rubin Kids an) haben bereits mehrere Wettbewerbe und Auftritte absolviert und hatten ebenfalls nur ein Ziel in Berlin. Der Siegerpokal soll nach Zwickau gehen. Auch im Kinder-Wettbewerb (Altersklasse bis zwölf Jahre) entwickelte sich ein spannender Wettkampf. Allerdings war es am Schluss für die Muldestädter eine klare Sache. Die „ruby´motion“ erhielten die Traumnote mit fünf Einsen und nahmen völlig verdient den Sieg mit nach Hause. Glücklich darüber war natürlich auch die Trainerin Annegret Kampen, die derzeit neben dem Training auch noch im Abiturstress ist. Die jüngsten Tänzer des Wettbewerbs, das zweite Team der TSG, die „Rubin Kids“, erreichten leider nicht das große Finale, aber gewannen das kleine Finale mit drei Mannschaften und belegten am Ende Platz 5. Die Eltern beider Teams waren mächtig stolz und freuten sich über die tollen Ergebnisse. Mit insgesamt 150 Leuten füllte die TSG Rubin fast alleine den nicht gerade großen Saal des Landesleistungszentrums Tanzen in Berlin. Unser Dank gilt deshalb allen Eltern, Freunden und Bekannten, den Trainern und Betreuern sowie allen, die sonst noch mitgeholfen haben, um diesen Tag so erfolgreich zu gestalten. Ein großes Dankeschön geht ebenfalls an die Firma „Leistner Reisen“, die uns mit drei großen Reisebussen sicher und bequem in die Hauptstadt brachte sowie an die Firma „Gebrüder Linke GmbH“ und dessen Geschäftsführer Michael Linke, der uns bei der Reise finanziell unterstützte. Text: Mario Tischler   Fotos: Daniela Rettke