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Quantität versus Qualität oder DM Jugend A / DP Jun I B Latein

die an der DM/DP teilnehmenden Paare Sachsens

Wieder einmal führte es die Tanzsportler nach Düsseldorf zu einer Deutschen Meisterschaft. Der Club, mittlerweile sehr erprobt in der Durchführung so großer Turniere, zeigte sich auch diesmal von seiner besten Seite. Und die Halle wurde mit 35 Junioren I B und 45 Jugend A Latein Paaren mit Familien, Trainern, DTV-Funktionären und Zuschauern sehr stark gefüllt. Trotz Karneval und Fußball in der Stadt und der näheren Umgebung fanden alle Paare sich pünktlich im Boston Club ein. Auch und vor allem weil der Ausrichter die Startzeit der Jugend A um eine Stunde nach hinten verlegt hat, ohne die Paare davon in Kenntnis zu setzen, konnten sich die jungen Sportler in aller Ruhe auf ihren Start vorbereiten. Begonnen wurde mit dem Deutschland-Pokal der Junioren I B. Da es in Sachsen derzeit nur ein Paar gibt, konnten sich die Begleiter beim Anfeuern ganz auf die beiden 11- und 13 Jahre alten Tänzer konzentrieren. Heike Gerhardt, Trainerin von drei Saxonia-Paaren, die an diesem Tag starteten, schaute sich das Geschehen ebenfalls an und coachte ihre Paare. Die Qualität dieser Klasse konnte sich bereits von Anfang an sehen lassen. Daniel Rebrunov/Charlotte Lanz (TC Saxonia Dresden) tanzten stark und sicherlich hätte es ein paar Plätze weiter vorn sein dürfen. Am Ende wurde es der 20. Platz.   In der Jugend A waren fünf Plätze im Finale frei geworden. Die sieben Wertungsrichter hatten es nicht leicht, in einem sehr starken Feld von 45 Paaren die Finalisten und den Meister zu ermitteln.   Aus Sachsen nahmen fünf Paare teil, damit war der LTVS bei der Teilnehmerzahl auf Platz vier. Im Ländervergleich nach Platzierungen in der Lateindisziplin der Junioren I, II und Jugend A landeten die Sachsen allerdings nur auf Platz neun, damit sogar hinter den Thüringern. Das und die Endergebnisse sollten uns allen zu denken geben.   Nach einer zum Teil guten Vorrunde kam der Schock. Alle sächsischen Paare waren nicht in der 25-er Runde. Die Reihenfolge der Landesmeisterschaft wurde komplett durcheinander gewirbelt. Die Vizelandesmeister John Kupferschmidt/Saskia Lausmann (TSC Leipzig) teilten sich mit den vierten der LM Tom Quaas/Nadine Sagner (STK Impuls Leipzig) den 28.-29. Platz. Drei Kreuze fehlten beiden Paaren zur nächsten Runde. Wiederum dritte in der sächsischen Reihenfolge wurden auf Platz 30 Danylo Yerokhin/Alina Schehimi (TSZ Dresden). Sehr enttäuscht und verärgert waren Sergej Piskun/Sofyja Derr (TC Saxonia Dresden). Nicht schlecht getanzt, aber zu wenig angriffsfreudig auf die nächste Runde, erreichten sie nur den 35.-39. Platz. Den 41.Rang ertanzten sich Wladimir Piskun/Ingrid Disput (TC Saxonia Dresden). Für Ingrid war es die erste Deutsche Meisterschaft, die Nervosität war nur leicht zu spüren.   Auffällig war, wenn man sich die Kreuzchenliste genauer anschaut, dass unsere Paare von mindestens einem Wertungsrichter die vollen Kreuze erhielten und die restlichen sehr verteilt waren. Potential ist also da. Somit bleibt für die Paare jetzt nur der Blick nach vorn und weiter trainieren. Die nächsten Bewährungsproben sind die Kombinationsmeisterschaften.   Text: Jana Otto Foto: privat