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Tänzer der TSG Rubin rüsten sich …

... im gemeinsamen Trainingslager für die anstehenden Wettkämpfe   Am letzten Januar-Wochenende stand das erste Trainingslager der TanzSportGemeinschaft Rubin Zwickau auf dem Programm. Dafür suchte man sich die idyllische Winterlandschaft des mittleren Erzgebirges heraus. In der sehr schönen Jugendherberge Sayda boten sich optimale Bedingungen. Ausgestattet mit einem großen Mehrzwecksaal und vielen Freizeiteinrichtungen ließ es kaum Wünsche offen.   Am Freitagnachmittag ging es mit einem großen Reisebus ab dem Clubheim los. Über 40 Teilnehmer, die meisten waren Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahre, waren mit jeder Menge Neugier eingestiegen. Keiner wusste so richtig, was ihn erwartete. Nach der Ankunft im tiefverschneiten und bitterkalten Erzgebirge hieß es auspacken und nach dem Essen zur ersten Trainingseinheit. Claudia Tischler, die Vereinsvorsitzende und Trainerin für die modernen Tanzrichtungen im Verein, legte sofort richtig los. Ein lateinamerikanisches Power-Workout verlangte den Teilnehmern gleich alles ab.   Am nächsten Morgen mussten alle zeitig aufstehen, da es bereits um 8.30 Uhr mit dem Training losging. Nach einer Erwärmung versammelten sich die Turniertänzer zur Standardrunde ehe im Laufe des Vormittags die 3-malige Weltmeisterin über 10-Tänze und die Gasttrainerin der TSG Rubin Blanca Ribas Turon aus Dresden hinzukam. Vor dem Mittag gab es Tipps zur richtigen Standardhaltung und wie man diese über einen kompletten Tanz durchhält. Nach der Mittagspause bereitete sie die Paare auf die bevorstehende Landesmeisterschaft Latein vor. Hier war die richtige Präsentation auf der Fläche der Hauptschwerpunkt. In zwei anderen Trainingsräumen absolvierten die 2 Wettbewerbsgruppen im Videoclip-Dancing „DanceForm ya!“ und „Swanies“ ein ebenfalls anspruchsvolles Programm. Die großen Programmpunkte waren hier: Fertigstellung der aktuellen Choreographien, Training des Körpergefühls durch Aikido sowie Erlernen von Grundlagen im Jazz und Ballett. Am Abend stand zur Entspannung ein Rodeln im Dunkeln an. Die Strecke war nur mit einigen Fackeln gesäumt und ließ den Spaß zum Erlebnis werden. Der Sonntagvormittag stand im Zeichen das Erlernte zu vertiefen und zum Abschluss dieses den anderen Gruppen vorzuführen. Dazu versammelten sich alle Teilnehmer im großen Saal und ließen das Wochenende Revue passieren. Bei den einzelnen Darbietungen gab es viel Applaus und man sah die Fortschritte bei jedem Tänzer. Nun sind alle bestens für die anstehenden Aufgaben gewappnet.   Text: Mario Tischler; Foto:JanGroßpietsch
Tanzspiegel 04/11