
JMD-Krümel

HGR S-Paar S.-P. Bahke/J. Sagner

der neue Trainingssaal
Zwei Ereignisse prägten den „Tag des Tanzens“ des Tanzsportclub Leipzig am 31. Oktober. Der Tanzsportclub Leipzig lud zu einem Tag der offenen Tür ein und präsentierte von 14:00 bis 18:00 Uhr ein buntes Programm aus Informationen und Tanzdarbietungen der einzelnen Sektionen. Das Interesse war so groß, dass das bestimmt nicht kleine Trainingszentrum fast aus allen Nähten zu platzen drohte. Ob die „JMD-Krümel“, gerade einmal dem 4. Lebensjahr entwachsen, die Jugendgruppen des Jazz- und Modern-Dance, ob die Seniorentänzer mit ihren lebhaft vorgetragenen Tänzen oder die Turnierpaare der Junioren-, Jugend- und Hauptgruppen, sie alle verzauberten das Publikum. Der Dank dafür war herzlicher Beifall und natürlich das Interesse an den Trainingsangeboten des Clubs. Insofern wurde diese Veranstaltungen dem Anliegen des Deutschen Tanzsportverbandes – Werbung für den Tanzsport zu machen - gerecht.
Schon am Tag zuvor konnten im Trainingszentrum ca. 100 Schüler und Offizielle zu einer besonderen Veranstaltung begrüßt werden. Im Rahmen eines Schüleraustausches zwischen Gymnasien der Städte Kiew und Schkeuditz, welches unter dem Motto: „Tanz und Musik verbindet“ stand, fand die Abschlussveranstaltung statt. Begrüßt werden konnte der Oberbürgermeister der Stadt Schkeuditz, Jörg Enke, der Stadtpräsident der Stadt Leipzig a.D. Herr Friedrich Magirius sowie Direktoren, Lehrer und natürlich die Schüler der beteiligten Gymnasien. Sie, die Schüler waren es dann, die mit ihren kulturellen Vorträgen ein Zeichen der Verständigung, der gegenseitigen Anerkennung und natürlich ihrer Lebensfreude setzten.
Das zweite erwähnenswerte Ereignis war die Übergabe eines zweiten Tanzsaales und eines Fitnessraumes an die Mitglieder des Tanzsportclub Leipzig. Nach Jahren vergeblicher Antragstellung, wobei der Club immer seitens der Politik und des Sports unterstützt wurde, reichten die Sächsische Aufbaubank und die Stadt Leipzig im Frühjahr die notwendigen Fördermittel aus. Damit konnten nicht genutzte Räume im Objekt des Trainingszentrums total umgebaut und damit neue Kapazitäten für den Tanzsport geschaffen werden. Für die ehrenamtlichen Mitglieder des Vorstandes war das eine Herkulesaufgabe, die nur durch die Unterstützung vieler Mitglieder zu stemmen war. Die große ungeteilte Anerkennung, die dem Club durch die Besucher am 31. Oktober für das Geschaffene ausgesprochen wurde, sowie die Freude aller Mitglieder über die erweiterten Trainingsmöglichkeiten, rechtfertigten aber den Aufwand auf jeden Fall.
Text: Hans-Volker Seiler
Fotos: M. Böhme