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TBW-Auftakt bei den 12.Donata 16./17.01.2010 in Neu-Ulm

Die Radiosender machten es einem nicht leicht. „Winterchaos auf Deutschlands Straßen“, „Plötzliche auftretende Eis- und Schneeglätte“. Scheinbar war früher alles besser, da gab es ja nur harte Winter. Trotz dieser Hiobsbotschaften machten sich sieben unerschrockene Sachsen auf den Weg, um bei den 12. Donau Tanzsport Tagen im bayrischen Neu-Ulm die ersten Turniere um die Baden-Württembergische Trophy zu tanzen. Der Weg ist mittlerweile bestens vertraut, es gibt ja nun schon fast eine Tradition, die Ziele wurden gesteckt. Während des Wochenendes celebrierten wir auch unsere eigene kleine Wiedervereinigung: berufsbedingt musste ein Freiberger nach Karlsruhe ziehen. So gab es also die Möglichkeit, in seiner neuen Heimat mit seiner alten Partnerin zu tanzen. Das Ganze auch noch sehr erfolgreich. Hannes Voidel/Sandra Lossin (TSK Residenz Dresden) verfehlten am Samstag nur knapp das Finale, am Sonntag ertanzten sie sich einen sensationellen zweiten Platz in der Hauptgruppe A Standard. Ihre Klubkameraden Jochen Luther/Janine Mühlmann ertanzten sich dabei den sechsten Platz. Beide errangen am Vortag jeweils einen vierten Platz in der Hauptgruppe II A Standard und in der II B Latein. Aufgrund dieses guten Ergebnisses verzichteten sie auf ihren Lateinstart am Sonntag, um nicht noch vor der im Februar stattfindenden Landesmeisterschaft aufzusteigen. Ringo Hölschke/Magdalena Selbig schienen die vierten und sechsten Plätze in der Hauptgruppe II in Latein sowie in der Standarddisziplin für sich gebucht zu haben. Auch wenn die Wertungen sehr breit gestreut waren, hätten sich beide über einen Platz auf dem Treppchen gefreut. Darüber freuen konnten sich aber Andreas Rachow /Anja Schulze. Sie ertanzten sich in der Hauptgruppe II B Standard Rang drei. Ein Wehmutstropfen bleibt auch hier, beide verkündeten vorerst das Ende ihrer aktiven Turnierteilnahme in der Lateindisziplin. Ansonsten wirkte auch an diesem Wochenende ein tatkräftiges Team, um eine reibungslose Durchführung der Turniere zu gewährleisten. Aufgrund der, wie jedes Jahr großen Teilnehmerzahl, gab es am Samstag geringfügige Verspätungen, am Sonntag dafür sogar Lücken, welche die Turnierleitung für eine kurze tänzerische Vorstellung der S-Paare nutzte. Eine an sich schöne Abwechslung, leider verbunden mit einer Verletzung der TSO, welche der Chairman auch gleich anmahnte. Auf der Heimfahrt stärkten wir uns bei einem mittlerweile schon obligatorischen Zwischenstopp, einem Fastfood-Unternehmen. So konnten wir den winterlichen Gefahren trotzen. Wollen wir hoffen, dass wie im April 2009, auch dieses Jahr nach einem langen Winter, in Karlsruhe die Sonne für sommerliche Temperaturen sorgt.   Ringo Hölschke
Tanzspiegel 03/10