so hieß es beim „Workshop Coaching“ mit Sabine Karkó, Sportmentalcoach aus Berlin. Der Einladung ins Vereinsheim des TSK Residenz Dresden waren Teilnehmer aus sieben Vereinen am vierten Advent gefolgt. Die Erweiterung der Thematik Richtung „Paarharmonie“ ließ sicher etwas vom Harmoniebedürfnis in der Weihnachtszeit aufkommen. Der Termin war nicht verkehrt, ist doch vom Turnierkalender her weniger im Angebot, manches Paar ist auch ein wenig turniermüde und ein anderes Thema weckt Neugier.
Außer Betonung der Harmonie war der Vortrag und die Arbeit in den Gruppen rational klar um Inhalte, optimale Verständigung, Methoden gespannt. Aussagen am Beginn des Workshops zur Thematik der Einladung: wie: „ich konnte mir erst einmal gar nichts unter dem Thema vorstellen“, „mal sehen, was auf mich zukommt“ und von Wissenden „ich brauche konkretes Handwerkszeug“, mündeten die Auswertungen zum Ende in der Runde hin zu: „ich brauche erst einmal die Definition meiner Bedürfnisse“, „mir ist das Erkennen meiner eigenen Stärken und Schwächen wichtig“ über methodische Ansätzen: „mir wird ein konkreter, von mir selbst gewollter Trainingsplan weiterhelfen“ zu ganz persönlichen Aussagen.
Sicher wurde klar, dass es neben Techniktraining in Gruppen- und Einzelaktivitäten eben auch andere Bereiche gibt, die auf den tänzerischen Erfolg mittelbar und unmittelbar Einfluss haben. Die Einzelpersonen des Paares und das Paar in seiner Gesamtheit haben die vielfältigsten Möglichkeiten, sich selbst zu erkennen und zu entwickeln.
Allerdings ist wichtig: man muss dran bleiben! Die Gefahr ist, schnell wieder in Routine bei der Abwicklung seines Trainings zu verfallen, immer wieder ist „Verständigung“ erforderlich, um Miss“verständnisse“ auszuschließen.
Sabine Karkó konstatierte: „Ihr habt Interesse, sonst wäret ihr nicht gekommen, gleichzeitig danke, dass ihr bereit ward, euch derart zu öffnen“. Und danke auch der Teilnehmer anderer Vereine, dass der Residenz über Standard und Latein hinaus ein überfachliches Angebot unterbreitet hat.
Michael Hölschke